Mitternachtszustand - Gedichte

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Produktdetails  
Verlag Haymon Verlag
Auflage 21.04.2026
Seiten 104
Format 13,0 x 1,3 x 21,5 cm
Gewicht 197 g
ISBN-10 3709982022
ISBN-13 9783709982020
Bestell-Nr 70998202A

Produktbeschreibung  

Von der Stille, den Sternen, vom Schmerz her - ein Wiegenlied für das Weitermachen
Anja Bachl schreibt ein Leben voller Gleichzeitigkeiten. Es ist ein diffuser Zustand, in dem sich das lyrische Ich wiederfindet: Mitternachtszustand kreist um das Dazwischen, in dem Formen zerfallen und Gewissheiten brüchig werden - nicht Tag, nicht Nacht, aber ein Schweben ohne feste Beheimatung. Mitternachtslyrik hält diese Brüche nicht zurück, vielmehr lässt sie sie zittern, aufflackern, sich verformen. habe mich nie als Gegebenheit wahrgenommen / sondern als dehnbares Material - so wird Uneindeutigkeit nicht Mangel, sondern Echo. So trifft das Bedürfnis nach Trost auf die Notwendigkeit des Weitermachens. Aus diesem Driften, das mehr sein kann als Haltlosigkeit, wächst eine Suchbewegung, die nach Worten tastet, wo Wirklichkeiten zerspringen und sich gegen Zuschreibungen stemmt, die verfehlen.

Ein Lyrikband der zeigt, dass Worte nicht alles wandeln, aber tragen.
Gedichte, die zeichnen: ein Leben, das sich im Mitternachtszustand verfängt, das ausbricht. Diese Momente sind: existenziell, fluide, queer.
In Anja Bachls Lyrik werden Reibungen gesammelt; die Strophen legen Risse frei, durch die wir hindurchsehen - auf uns selbst, auf andere, auf das Unausgesprochene. Wir finden uns in einer Sprache wieder, die bricht, sucht und sich neu zusammensetzt, in der wir uns verlieren dürfen und doch gespiegelt werden: tastend, schwebend, widerspenstig gegen das Abhandenkommen. Ob im Atemholen nach dem Aussetzen des Herzens, dem Zulassen des Glitchs oder dem Umlegen aus unsanften Zähnen - Mitternachtszustand sucht das Trotzdem.

mit wehender Mähne bin ich ein Mensch aus Farn / in das Federn geboren / ich habe Tränen für alles, bewässere / die gefiederten Wedel / bewege wacker die Formulare, die Lippen / trinke glimmernd in großen Schlucken / als ich an mir heruntersehe / ein Schweif / f l o g ich etwa

Autorenporträt  
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