Zweierlei Antisemitismus - Staatsräson vor universellen Menschenrechten?

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Produktdetails  
Verlag PapyRossa Verlagsges.
Auflage 15.08.2025
Seiten 142
Format 12,9 x 1,4 x 19,8 cm
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
Gewicht 165 g
Reihe Neue Kleine Bibliothek
ISBN-10 3894388579
ISBN-13 9783894388577
Bestell-Nr 89438857A

Produktbeschreibung  

Die seit einiger Zeit in Politik und Medien vorherrschende Auffassung von Antisemitismus sorgt für Konflikte. Wissenschaftlich ist sie umstritten. Manche Kritiker warnen davor, einen 'israelbezogenen Antisemitismus' zur Einschränkung von Grundrechten zu benutzen. Georg Auernheimer prüft verschiedene Definitionen und vergewissert sich, was Antisemitismus ausmacht und wie er sich äußert. Der Blick auf den christlichen Antijudaismus der europäischen Feudal­gesellschaft bis hin zum Antisemitismus als Rechtfertigung des Holocaust verdeutlicht, wie tief diese Erbschaft sitzt. Und für die heutige Debatte stellt sich die Frage, wie sich das Verhältnis der Bundesrepublik zu Israel seit der Ära Adenauer entwickelt hat. Wie wandelten sich deutsche Israelbilder parallel zur Geschichte des Nahostkonflikts? Exkurse sind der DDR, jüdischem Leben unter arabischer und osmanischer Herrschaft sowie dem Zionismus gewidmet. Schließlich werden Strategien der Schuldabwehr vor allem mit Blick auf Israel thematisiert. Die Reflexion dieser Zusammenhänge ist für den Autor die Voraussetzung, um den Ressentiments gegen Jüdinnen und Juden sowie antisemitischen Narrativen erfolgreich den Boden zu entziehen.

Autorenporträt  
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