| Verlag | Suhrkamp |
| Auflage | April 2005 |
| Seiten | 205 |
| Format | 10,8 x 17,6 x 1,2 cm |
| Gewicht | 191 g |
| Reihe | edition suhrkamp |
| Übersetzer | Joseph Vogl |
| ISBN-10 | 3518119192 |
| ISBN-13 | 9783518119198 |
| Bestell-Nr | 51811919A |
Literatur ist für Gilles Deleuze ein beständiges und nicht abschließbares Werden, ein Prozess, der sich fundamental von allen Formen der Nachahmung einer gegebenen Wirklichkeit unterscheidet. Folgerichtig stellt er in diesen Texten u. a. zu Lewis Caroll, Beckett, Sacher-Masoch, Whitman, Melville, aber auch Philosophen wie Kant, Heidegger, Nietzsche und Spinoza keine 'Literaturtheorie' oder 'seine' Literaturtheorie dar. Scheinbar naiv und realistisch wird Literatur hier als etwas für das wirkliche Leben eminent Wichtiges begriffen, das unmittelbar Gesundheit und Krankheit des Lesers wie des Schriftstellers betrifft und das in innigem Zusammenhang mit dem Philosophieren steht.
Inhalt:
"Vorwort
Die Literatur und das Leben
Louis Wolfson oder das Verfahren
Lewis Carroll
Der größte Film Irlands (Becketts ""Film"")
Über vier Dichterformeln, die die Philosophie Kants zusammenfassen könnten
Nietzsche und Paulus, Lawrence und Johannes von Patmos
Sacher-Masochs Re-Präsentation
Whitman
Was die Kinder sagen
Bartleby oder die Formel
Ein verkannter Vorläufer Heideggers: Alfred Jarry
Das Geheimnis der Ariadne nach Nietzsche
Stotterte er...
Schmach und Ruhm: T. E. Lawrence
Schluss mit dem Gericht
Platon, die Griechen
Spinoza und die drei ""Ethiken"""