Erzählte Erregung - Affekt, Empathie und Geschlecht in den Medien
| Verlag | Böhlau Wien |
| Auflage | 10.11.2025 |
| Seiten | 216 |
| Format | 15,5 x 1,7 x 23,0 cm |
| Großformatiges Paperback. Klappenbroschur | |
| Gewicht | 374 g |
| ISBN-10 | 3205222415 |
| ISBN-13 | 9783205222415 |
| Bestell-Nr | 20522241A |
Erregung gilt in der Film- und Medienwissenschaft als audiovisuelles Phänomen, welches spiegelgleich jenen Zustand in den Betrachter_innen hervorrufen soll, den es darstellt.
Die zentrale Vorannahme des vorliegenden Buchs lautet jedoch, dass Erregung erzählt werden muss: Die Autorin fasst "Erregung" als Affekt, der als Bestandteil der Erzählung auf die Empathie der Zuschauer_innen wirkt, und von der Erzählperspektivierung spezifisch hervorgebracht wird. Braidt zeigt an einem weiten Spektrum von Fallbeispielen - von Serien wie The Sopranos und Mad Men zu künstlerisch-innovativen Filmen von Katrina Daschner, Ashley Hans Scheirl und Anna Jermolaeva, hin zu medial-performativen Arbeiten von Jakob Lena Knebl oder Belinda Kazeem-Kaminski - wie dieser performative Prozess der Erzählung geschlechterkonstitutiv wird.