Epochenwenden - Zur Aktualität historischer Periodisierung

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Produktdetails  
Verlag Wallstein
Auflage 19.11.2025
Seiten 307
Format 16,5 x 2,5 x 23,5 cm
Gewicht 623 g
Reihe Literatur- und Kulturforschung. Schriftenreihe des ZfL
ISBN-10 3835358804
ISBN-13 9783835358805
Bestell-Nr 83535880A

Produktbeschreibung  

Neue Epochensetzungen statt Ende der Epochen? Konjunkturen und Veränderungen eines Begriffs werden interdisziplinär auf den Prüfstand gestellt.

Der Abgesang auf Epochen ist in den Geisteswissenschaften seit längerem unüberhörbar: zu konstruiert, zugleich zu naiv, in einer Zeit ständiger Beschleunigung altbacken, in der Unermesslichkeit des Anthropozäns obsolet. Gleichwohl herrscht in den Wissenschaften ebensowenig ein Mangel an aufgefrischten oder neuen Epochensetzungen wie im öffentlichen Diskurs, wo Zäsuren beobachtet, behauptet oder herbeigewünscht werden, um politische Ziele zu erreichen. Beispiele sind die jüngste Ausrufung einer Zeitenwende wie andere, ältere Setzungen von Wenden, die mal mehr, mal weniger plausibel erscheinen. Dazu zählen die Wende von 1989 - zumal im Kontrast mit der Formel von der geistig-moralischen Wende der BRD ein knappes Jahrzehnt davor -, oder die Verkehrs-, Energie- oder Klimawenden in den vergangenen Jahren.
Die Autorinnen und Autoren untersuchen aus interdisziplinärer Perspektive und unter Einbezug globalgeschichtlicher Fragestellungen den heutigen Umgang mit dem Konstrukt Epoche. Sie gehen dabei auch der Vermutung nach, dass die neueren Konjunkturen der Epochenbildung auf eine Veränderung im Denken darüber zurückzuführen sind, was es heißt, Epochen zu setzen, und zu welchen Zwecken dies geschieht.

Autorenporträt  
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