«Die Glut der Schwermut im Schattenraum der Nacht.» Gedichte und Prosa - In der Übersetzung von Christoph Ferber und Barbara Traber erstmals deutsch ediert und mit einem biographischen Nachwort versehen von Charles Linsmayer, Reprinted by Huber Band 37

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Produktdetails  
Verlag Baeschlin
Auflage 2019
Seiten 264
Format 13,6 x 21,5 x 2,4 cm
Gewicht 477 g
Reihe Reprinted by Huber
Übersetzer Barbara Traber, Christoph Ferber
ISBN-10 3857172800
ISBN-13 9783857172809
Bestell-Nr 85717280A

Produktbeschreibung  

Die einen meinen, es habe ihn ein tödliches Rätsel im Griff gehalten, andere sprechen von einem fatalen Fluch: Unbestreitbar ist, dass über dem Leben und Denken von Francis Giauque, der 1965 mit 31 Jahren im Neuenburgersee "durch die königliche Pforte des Todes" ging, eine Angst, eine Verzweiflung und eine Verlassenheit lagen, die ihn den immer wieder gesuchten Tod als Erlösung empfinden liessen. Dass es ihm in der Verlorenheit seiner selbstgewählten Verliese und unter dem Eindruck von psychiatrischen Zwangsvorkehren gelang, seine Qual in 156 Gedichte von erschütternder Wucht einfliessen zu lassen, erscheint besonders dann wie ein Wunder, wenn man seine Prosa, etwa die "Fragmente eines Höllentagebuchs", liest, die das in den Versen metrisch gezügelte Leiden schonungslos vorzeigen. Dass es nicht, wie immer behauptet, die Krankheit allein gewesen sein könnte, die Giauque zum "poète maudit" machte, sondern auch das Zerbrechen an einer bisher unbeachtet gebliebenen unglücklichen Liebe, stellt Charles Linsmayer erstmals zur Diskussion.

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