Ein Denkmal neu gedacht - hochwertig gestaltet, eindrucksvoll dokumentiert.
"Die Alte Mälzerei Lichtenrade" ist weit mehr als ein Architekturbuch - es ist eine visuelle und inhaltliche Hommage an ein beeindruckendes Baudenkmal, das heute das Herzstück eines innovativen Stadtquartiers im Süden Berlins bildet. Mit großer Sorgfalt von Oliver Kleinschmidt gestaltet und in hochwertiger Verarbeitung produziert, entfaltet dieses Buch seine Wirkung bereits beim ersten Aufschlagen: Die eindrucksvollen Fotografien von Erik-Jan Ouwerkerk und Markus Löffelhardt kommen auf ausgewähltem Papier besonders brillant zur Geltung und machen die Atmosphäre und Transformation der Alten Mälzerei unmittelbar erlebbar.
Einfühlsame Texte begleiten die beeindruckenden Bilder und erzählen die Geschichte eines Gebäudes, das von einem fast vergessenen Ort zu einem lebendigen Zentrum für Kultur, Bildung und Gemeinschaft geworden ist. Historische Einblicke - von der Funktionsweise eines Becherwerks bis hin zur "Heißen Sau" - verbinden sich mit dem Porträt eines zukunftsweisenden Stadtentwicklungsprojekts, das Identität stiftet, Industriekultur lebendig werden lässt und den sozialen Mehrwert betont.
Mit Beiträgen von Projektentwickler Thomas Bestgen, einem persönlichen Kiezspaziergang mit Kevin Kühnert, zahlreichen Stimmen aus dem Quartier und einer hohen gestalterischen Qualität ist dieses Buch ein ideales Angebot für den Handel: ein urbanes, engagiertes und visuell starkes Werk, das Architekturliebhaber:innen, Berliner:innen und alle an Stadtentwicklung Interessierten gleichermaßen begeistert.
Ein hochwertiges Buch - eindrucksvoll, informativ und inspirierend.
Martina Vetter ist freie Autorin und Redakteurin mit Wohnsitz in Berlin. Nach dem Studium der Film- und Theaterwissenschaften sowie der Germanistik an der Freien Universität Berlin und redaktioneller Mitarbeit in verschiedenen Medien während des Studiums entschied sie sich nach dem Magisterabschluss für den journalistischen Beruf. Ihre Themenschwerpunkte liegen auf Architektur und Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit und Wohnungspolitik, ebenso wie auf Klimaschutz, Kultur und Reisen. Seit 2022 ist sie zudem als Honorarkraft an einer Berliner Grundschule tätig, wo sie in Schreibwerkstätten mit Schüler*innen die Freude an Sprache und Erzählen durch das Verfassen eigener kleiner Geschichten und Gedichte fördert. Texte, Interviews und Artikel von ihr erschienen unter anderem im Auftrag des Goethe-Instituts, der Stiftung Private Kant Schulen, der Berliner Zeitung, des Tagesspiegels und des Magazins Skyline. Fast zweieinhalb Jahrzehnte lang war sie als freie Redakteurin für die Immobilien Zeitung tätig und verantwortete dort das Ressort Berlin und Ostdeutschland. Im Berliner Stadtwandel Verlag wurden mehrere Architekturführer von ihr veröffentlicht, darunter ein Band über den Berliner Friedrichstadtpalast. Der Text- und Bildband »Kraftwerk Sendling. Eine Verwandlung« mit Texten von ihr und Fotografien von Sascha Kletzsch erschien 2021 im Eigenverlag Kerscher, München.
Herausgeber, Stadtentwickler, Visionär und Geschäftsführer der UTB Projektmanagement GmbHThomas Bestgen ist Stadtentwickler, Unternehmer, Visionär - und jemand, der urbane Räume aus Sicht der Menschen denkt, die in ihnen leben.Geboren 1964 in Hagen, lebt er heute mit seinen drei Kindern in Berlin. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin. Bereits während des Studiums war er in der genossenschaftlichen Finanzwelt tätig, unter anderem als freier Mitarbeiter bei der Berliner Volksbank und später als Bankberater beim Genossenschaftsverband Berlin Hannover.1995 übernahm er die Leitung einer Wohnprojektberatung. Ein Jahr später gründete er die UTB-Gruppe, deren alleiniger geschäftsführender Gesellschafter er bis heute ist. Seit fast dreißig Jahren setzt er sich für eine gemeinwohlorientierte Planung und soziale Mischung in wachsenden Städten ein.Die UTB entwickelt nachhaltige, sozial gemischte Quartiere in Berlin, Greifswald, Weimar und Nordrhein-Westfalen. Partizipation, Vielfalt und Gemeinwohl sind dabei nicht nur Schlagworte, sondern Grundprinzipien seiner Arbeit. Ob projektbezogene Genossenschaften, Planungsgemeinschaften oder neue Formen der Grundstücksentwicklung - Thomas Bestgen geht Stadtentwicklung systematisch anders anIn Berlin-Lichtenrade hat er mit der Alten Mälzerei ein markantes Baudenkmal in eine zukunftsfähige Nutzung transformiert - und rundherum ein lebendiges neues Stadtquartier mit vielfältigen Angeboten für die Nachbarschaft, öffentlichen Plätzen und gemeinschaftlichem Wohnen entwickeltMit dem Buch "Das Herz eines neuen Stadtteils - Die Alte Mälzerei in Lichtenrade" legt er nun erstmals eine Veröffentlichung als Herausgeber vor - und erzählt gemeinsam mit anderen, wie aus einem historischen Ort ein neues Zentrum für ganz Lichtenrade wurde.
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