Das geschundene Tier

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Neununddreißig Balladen

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Buchleinen
Rowohlt, Reinbek, 2007, 88 Seiten, Format: 21 cm, ISBN-10: 3498073591, ISBN-13: 9783498073596, Bestell-Nr: 49807359M
Zustand des Artikels: Gut
Details zum Zustand: Hierbei handelt es sich um unbenutzte Bücher mit leichten bis stärkeren Beschädigungen, wie Einschnitten, tiefen Kratzern oder Stanzungen im Umschlag, die zum Teil mehrere Seiten betreffen. Die Bücher sind als Mängelexemplar mit einem Stempelaufdruck als solche im Buchschnitt markiert.

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Produktbeschreibung

Infotext:

"Mir wächst keine Blume im Mund", heißt es in einer der 39 Balladen vom täglichen Leben mit dem Schmerz. Die Rede ist vom Schmerz eines Stürzenden, Geschundenen, Verletzten, der sagt: "Würf ich jetzt ein Blatt ins Wasser/ spränge drauf, es trüge mich, ich/ schwämme davon. So aber geh ich/ unter auf dem festen Land." Es sind zarte, dunkle Balladen von nur wenigen Zeilen Länge, aber ihre tragischen Themen sprechen für sich: das Hadern mit Dummheit und Leere, Lüge und Hass, die Klage über Unverständnis, Feindseligkeit und Folter, das Ringen mit dem Stolz, der Finsternis, der Scham. Sehnsüchte, Wünsche werden laut und verstummen gleich wieder. Am Ende jedoch - ein Aufblitzen von Helligkeit - weiß das lyrische Ich seinen Namen, trägt es "den Mond im Geweih". Diese Sammlung nach 1998 entstandener Gedichte, ergänzt durch einfühlsame Zeichnungen von Alissa Walser, gehört zum Persönlichsten, das Martin Walser bisher vorgelegt hat. Eine Verneigung vor dem Jubilar!

Autorenbeschreibung

Walser, Martin Martin Walser, 1927 in Wasserburg geboren, lebt in Überlingen am Bodensee. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis, 1998 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels und 2015 den Internationalen Friedrich-Nietzsche-Preis. Außerdem wurde er mit dem Orden «Pour le Mérite» ausgezeichnet und zum «Officier de l'Ordre des Arts et des Lettres» ernannt. Walser, Alissa 1961 geboren, studierte in New York und Wien Malerei. Seit 1987 lebt sie in Frankfurt am Main. Für ihre Erzählung Geschenkt wurden ihr 1992 der Ingeborg-Bachmann-Preis und der Bettina-von-Arnim-Preis verliehen. 1994 erschien im Rowohlt Verlag ihr Buch Dies ist nicht meine ganze Geschichte, im Frühjahr 2000 folgte der Erzählband Die kleinere Hälfte der Welt. Als Übersetzerin hat Alissa Walser außerdem die Tagebücher von Sylvia Plath sowie Theaterstücke u.a. von Joyce Carol Oates, Edward Albee, Marsha Norman und Christopher Hampton ins Deutsche übertragen.2009 erhielt sie für Ihre Übersetzung der Gedichte Sylvia Plaths den Paul-Scheerbart-Preis. Ihre eigenen Erzählungen sind in englischer Übersetzung u.a. in literarischen Zeitungen wie "Open City" und "Grand Street " erschienen.