Afrokultur

Afrokultur

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"der raum zwischen gestern und morgen"

Kartoniert/Broschiert
Unrast, 2016, 208 Seiten, Format: 14x21x1,2 cm, ISBN-10: 3897712210, ISBN-13: 9783897712218, Bestell-Nr: 89771221A
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Produktbeschreibung

'Afrokultur' bringt Schwarze deutsche Geschichte, ihre Gegenwart und Zukunft in einen globalen Zusammenhang

Klappentext:

'Afrokultur' bringt über die Biografien der Schwarzen Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen W.E.B. Du Bois, Audre Lorde und May Ayim Schwarze deutsche Geschichte, ihre Gegenwart und Zukunft in einen globalen Zusammenhang und schreibt damit eine intellektuelle Tradition fort.

Werden ihre Wissensreproduktionen in einen sozialpolitischen Kontext gebracht, so bedürfen sie keiner Übersetzung, sondern können in laufende Konventionalisierungs-, Autorisierungs- und Normalisierungsprozesse eingebunden werden, um in der aktuellen politischen Debatte über "Rasse" den Weg zu einem 'racial turn' in Deutschland aufzuzeigen.

Was aus postkolonialer Beobachtungsperspektive als Intervention in die bestehende vermeintlich "objektive" Ordnung des deutschen Wissen(schaft)ssystems verstanden werden könnte, veranschaulicht anhand kolonialer Ent/Wahrnehmungsgeschichten, inwieweit Kolonialität in Deutschland noch immer andauert, sich in Gesellschaft und Medien widerspiegelt, den Zugang von Schwarzem Wissen ins deutsche Wissensarchiv verhindert und eine Schwarze Perspektive auf die Welt unmöglich macht.

Folgerichtig trennt sich die vorliegende Arbeit weitestgehend von rassifizierten Annahmen und sucht selbstbestimmtes Schwarzes Wissen zu akkreditieren und an die Kommunikation von Schwarzen Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen weltweit anzuschließen, um 'Afrokultur' als Wissenskultur auch in Deutschland kontingenzfähig zu machen.

Autorenbeschreibung

Natasha A. Kelly ist promovierte Kommunikationswissenschaftlerin und Soziologin mit den Forschungsschwerpunkten 'race & gender'. Die in London geborene und in Deutschland sozialisierte Panafrikanistin ist die gewählte Hauptvertreterin der Europäischen Union im Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen des Berliner Senats (2012-2017). Sie selbst versteht sich als »akademische Aktivistin«, die stets versucht, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden, um die Wichtigkeit und Notwendigkeit von Transferleitungen zwischen Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zu betonen. Die Autorin und Dozentin hat an zahlreichen privaten und staatlichen Einrichtungen in Deutschland und Österreich gelehrt und ist in diversen ehrenamtlichen Projekten engagiert.

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