Im Lachen
spüre ich
in mir die Trauer
und dass die Tränen
aufgefangen sind
im See
der eigenen Tiefe
Wie im ersten Gedichtband "... und immer wieder deine hand" finden wir Texte, die vom Leben erzählen, von Alltäglichem, scheinbar Banalem, von Augenblicken des Innehaltens, wie wir sie alle kennen, die unser Leben kostbar und eigentlich ausmachen.
Sie erzählen von der Liebe, ohne sie zu benennen und vom Vertrauen. Hauchdünne Membrane aus Ungesagtem lassen ein Netzwerk erahnen, das trägt.
Ruth Neureiter schreibt auch hier in einer Sprache, die berührt, ohne jemals sentimental zu werden.
1951 in Füssen, Bad-Faulenbach geboren, ist Atemtherapeutin und lebt in Gilching bei München. Sie hat zwei erwachsene Töchter und vier Enkelkinder.
Ruth Neureiter ist zugleich Malerin und hat bei namhaften Lehrern und Lehrerinnen und an verschiedenen Kunstakademien gelernt. Sie stellt ihre Arbeiten im In- und Ausland regelmäßig aus.
Das Schreiben begleitet sie seit ihrem 30. Lebensjahr. Es entstanden unzählige Lyrische Texte und kleine Geschichten, die aus dem unmittelbaren Erleben geboren werden, äußeres Wahrnehmen und inneres Empfinden verschmelzen lassen. Von 2005 bis 2007 nahm Ruth Neureiter am Projekt
"Schreiben als Weg" bei Anna Platsch teil und besuchte Schreibseminare.
Der Beruf, die Familie und ihr künstlerisches Schaffen sind eng miteinander verwoben und beeinflussen
sich gegenseitig. Inspirationsquellen sind die Natur, die Stille, Erinnerungen, manchmal auch ein Traum, die Begegnung mit Menschen.
Autorenporträt schließen