Fragmentation, simultaneity and overstimulation characterize our present-day world. Events appear in a flood of short messages, shared screenshots, or TikToks. The images in such media are fast, fluctuating, affective - they lead to stress and are stressed in themselves. This volume examines the phenomenon of media overload from an interdisciplinary perspective and proposes a new interpretative model for the visual cultures of our (digital) age with the concept of Zerstressung. Examining (resistant) image and knowledge practices, glitches, the Anthropocene era, and cultures of remembrance, the chapters discuss Zerstressung as an aesthetic as well as a political concept.
- New aesthetic as well as (image)-theoretical perspectives on stress
- Examining visual overburdening in digital cultures
- Establishing the idea of Zerstressung as an aesthetical, political and analytical figure
Nina-Marie Schüchter, Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Kunstgeschichte, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Arbeitet ebd. im Bereich der modernen und zeitgenössischen Kunst sowie visuellen Kultur. Sie studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Kunst- und Designwissenschaft in Düsseldorf, Basel und Essen. 2024 promovierte sie zum Phänomen der frühneuzeitlichen Kunst- und Wunderkammer in zeitgenössischer künstlerischer Praxis. Zu ihren Arbeits- und Forschungsschwerpunkten gehören feministische Kunstkritik und -geschichte, die Historiographie der Moderne sowie Fragestellungen, die das Verhältnis von Kunst und Anthropozän betreffen.
Ines Röckl, Kunsthistorikerin, promoviert an der Universität Regensburg. Studierte Geschichte, Kunstgeschichte, Kunstvermittlung und Kulturmanagement in Regensburg, Poznan und Düsseldorf. 2019-2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; 2022-2025 DFG-Projekt "Digitale Morphologie der Ornamentik", Universität Regensburg. Zu Ihren Schwerpunkten zählen architekturtheoretische Fragestellungen zum Phänomen der Höhe, das Spannungsverhältnis zwischen Architektur und Bewegung, Ornamentforschung (insb. Rocaille), sowie Materialfragen im Kontext von Nachhaltigkeitsbestrebungen. Aktuell forscht sie zu Lehm im Kontext von Ausstellungen.
Jasmina Nöllen, Kunsthistorikern, 2019-2025 wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Kunstgeschichte, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Studierte Kunstgeschichte, Anglistik und Amerikanistik in Düsseldorf und lehrte im Bereich moderne bis zeitgenössische Kunst. Ihre Forschung verortet sich an der Schnittstelle von Schmerzikonografie, performativen Körperpolitiken, Traumaästhetik sowie erinnerungskritischer Relektüre postjugoslawischer Monumente (sog. Spomenik).
Svetlana Chernyshova, Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaftlerin. Als wissenschaftliche Mitarbeiterinam Institut für Kunstgeschichte, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, lehrt sie zu Kunst um 1800 bis heute und beschäftigt sich mit kunsttheoretischen Ansätzen der Gegenwart. Promovierte im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs 1678 "Materialität und Produktion" zum Phänomen der Ausstellung aus einer (medien-)ökologischen Perspektive. Zu ihren Arbeits- und Forschungsschwerpunkten gehören Bildfragen im (Post-)Digitalen, Raum- und Körpertheorien sowie Phänomene der Gleichzeitigkeit und Pausierung mit Fokus auf zeitgenössische Kunst.
Autorenporträt schließen