Wem gehört Picassos "Madame Soler"? - Der Umgang des Freistaates Bayern mit einem spektakulären NS-Raubkunstfall
| Verlag | Hentrich & Hentrich |
| Auflage | Juni 2022 |
| Seiten | 186 |
| Format | 15,9 x 1,2 x 23,4 cm |
| Klappenbroschur | |
| Gewicht | 368 g |
| Reihe | Studien zur Provenienzforschung |
| ISBN-10 | 3955655385 |
| ISBN-13 | 9783955655389 |
| Bestell-Nr | 95565538A |
Selten hat sich ein deutsches Bundesland bei der Bearbeitung eines Raubkunstfalls so schwergetan wie der Freistaat Bayern im Falle der "Madame Soler". Der Bankier und Kunstsammler Paul von Mendelssohn-Bartholdy hatte sich in den Anfängen des NS-Regimes von diesem Gemälde und anderen Picasso-Werken trennen müssen. Zum einen weigert der Freistaat sich, das Gemälde, das er für die "Bayerischen Staatsgemäldesammlungen" 1964 unter mysteriösen Umständen erworben hat, der Erbengemeinschaft Mendelssohn-Bartholdy zu restituieren. Zum anderen lehnt er auch, was mittlerweile der eigentliche Skandal ist, eine Prüfung des Falles durch die "Beratende Kommission" (Limbach-Kommission) ab, welche seit 2003 existiert und in Konfliktfällen vermitteln soll.
