| Verlag | Suhrkamp |
| Auflage | 2015 |
| Seiten | 254 |
| Format | 10,8 x 17,7 x 1,7 cm |
| Gewicht | 156 g |
| Reihe | suhrkamp taschenbuch wissenschaft |
| Übersetzer | Eva Moldenhauer |
| ISBN-10 | 3518297422 |
| ISBN-13 | 9783518297421 |
| Bestell-Nr | 51829742A |
Was ist Geld? Auf der Grundlage umfangreicher historischer und ethnologischer Forschungen hat der berühmte französische Ethnologe Marcel Mauss eine bislang wenig beachtete Skizze einer Geldtheorie entworfen, in deren Zentrum die Beobachtung steht, dass Geld Teil des Gesellschaftsvertrages und magisch-religiöser Vorstellungen ist. Mit dieser Integration von Religion und Ökonomie gelingt es Mauss, die Starrheit des neoklassischen oder neomarxistischen ökonomischen Denkens zu vermeiden und Geld als ein gesamtgesellschaftliches Phänomen zu beschreiben. Sein ethnologischer Blick eröffnet neue Perspektiven auf die ökonomischen Grundlagen moderner Gesellschaften. Eine Entdeckung!
Inhaltsverzeichnis:
Einleitung von Hans Peter Hahn
Marcel Mauss als Ethnologe
Marcel Mauss. Die Ursprünge des Geldbegriffs
Marcel Mauss. Rezension zu Swantons Werk über die Haida und die Tlingit
Marcel Mauss. Eine alte Form des Vertrags bei den Thrakern
Marcel Mauss. Der wirtschaftliche Tausch auf den Celebes-Inseln
Marcel Mauss. Grundlegende Anmerkung zum Gebrauch des Geldbegriffs
Marcel Mauss. »Geld« im Handbuch der Ethnographie
Maurice Leenhardt. Das Geld in Neukaledonien
François Simiand. Das Geld, eine soziale Realität
Marcel Mauss und François Simiand. Debatte über die Funktionen des Geldes
Marcel Mauss. Die Wechselkurse
Marcel Mauss. Soziologische Würdigung des Bolschewismus
Geld im Ganzen der Gesellschaft. Was Teile bei Mauss zu erkennen geben
