Schauspiele der Staatskunst - Politische Fiktionen des 17. und 18. Jahrhunderts zwischen Didaxe und Repräsentation

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Produktdetails  
Verlag Universitätsverlag Winter
Auflage 18.07.2025
Seiten 378
Format 16,0 x 2,6 x 24,2 cm
Gewicht 684 g
Reihe Germanisch-Romanische Monatsschrift. Beihefte
ISBN-10 3825396355
ISBN-13 9783825396350
Bestell-Nr 82539635A

Produktbeschreibung  

Im 17. und 18. Jahrhundert waren Kunst und Literatur nicht nur Teil der Herrschaftspräsentation, sondern beeinflussten auch das politische Handeln. Sie lieferten Verwaltungswissen und moralische Lehren für die Eliten. Genres wie der politische Roman, die Tragödie, das Lehrgedicht, aber auch plurimediale Formen wie die Oper oder das Ballett erfüllten gleichermaßen didaktische und repräsentative Funktionen. Darüber hinaus enthalten sie häufig auch metadiskursive Momente und loten damit das Verhältnis von Politik und Kunst generell aus.
Die Einzelbeiträge des vorliegenden Bandes adressieren ein weites Spektrum: Sie fragen sowohl nach den ästhetischen Strategien, mit denen politisches Wissen diskursiviert wird, als auch nach dem konkreten Einsatz von Literatur und Kunst in der Fürstenerziehung, namentlich auch in der Erziehung von Fürstinnen. Praktiken der Literaturproduktion und -rezeption kommen damit ebenso zur Sprache wie die Rolle von Literatur am Fürstenhof.

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