SELECTED WORKS - Videoarbeiten, Fotografien, Installationen und Collagen aus den Jahren 2015 - 2024

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Produktdetails  
Verlag Krautin
Auflage 2024
Seiten 224
Format 16,0 x 2,0 x 23,0 cm
Gewicht 445 g
ISBN-10 3967031225
ISBN-13 9783967031225
Bestell-Nr 96703122A

Produktbeschreibung  

Claudia Larchers Auseinandersetzung mit dem fotografischen Bild zeigt eine immer wieder überraschende Fülle künstlerischer Ausdrucksformen, in denen auch auf künstliche Intelligenz zurückgegriffen wird, die von Larcher eigens zu dem Zweck trainiert wird. Claudia Larchers Werk kreist dabei kontinuierlich um die Transformation des fotografischen Mediums. Die Entwicklung vom analogen zum digitalen Bild sowie die Eröffnung neuer Möglichkeiten der Bildmanipulation und -inszenierung,werden dabei konsequent in Claudia Larchers Arbeiten integriert. Die in Wien lebende Künstlerin dadurch eine eigene Sprache entwickelt, die das fotografische Bild nicht nur als Dokumentation oder künstlerisches Medium begreift, sondern dieses als Ausgangspunkt für eine vielschichtige Untersuchung von Raum, Zeit und Wahrnehmung nutzt. Doch statt bloßer Technikeuphorie zeigt Larcher eine tiefgründige Reflexion über die Mechanismen der Bildproduktion und deren Auswirkungen auf unser Verständnis von Realität. Ihre Werke illustrieren, wie sich durch digitale Technologien nicht nur die Ästhetik des Bildes verändert, sondern auch dessen Funktion und Bedeutung im kulturellen und sozialen Kontext. Larchers Arbeiten sind u.a. geprägt von einer motivischen Auseinandersetzung mit der Architektur und der visuellen Sprache der Moderne. Sie dekonstruiert bekannte Bildwelten, indem sie Fragmente von Gebäuden, Räumen oder urbanen Strukturen neu zusammensetzt. Diese Collagen und Installationen hinterfragen die Ordnungssysteme der modernen Welt und laden dazu ein, den Blick zu schärfen und die oft unsichtbaren Machtstrukturen hinter der Ästhetik zu erkennen. Durch diese Form der visuellen Dekonstruktion wird nicht nur der Raum als solcher, sondern auch das Bild selbst in seinen Bestandteilen offengelegt. Ein weiterer zentraler Aspekt von Claudia Larchers Werk ist die Erweiterung des fotografischen Mediums hin zum bewegten Bild und zur dreidimensionalen Raumerfahrung. Ihre Filme sind keine traditionellen narrativen Werke, sondern vielmehr visuelle Essays, die die Beziehung zwischen Bild, Bewegung und Raum erforschen. Mit ihren Installationen wiederum betritt sie eine weitere Ebene: Der physische Raum wird zum Bestandteil des Kunstwerks, und die Betrachter*innen werden zu aktiven Teilnehmenden. Diese Arbeiten überschreiten die Grenzen zwischen Kunst und Architektur und schaffen immersive Erlebnisse, die das Verhältnis von Körper und Raum neu definieren. Trotz der Vielfalt ihrer Ausdrucksformen bleibt eines konstant: der Ausgangspunkt ihrer Werke in Form einer Fotografie. Dieses "konkrete Bild" ist ein Ankerpunkt, der ihre Arbeiten erdet und zugleich als Sprungbrett für die Erkundung abstrakterer Themen dient. Larcher verleiht dem scheinbar Alltäglichen - sei es eine banale Stadtansicht oder ein Ausschnitt aus dem Internet - eine neue Dimension, indem sie dessen Kontext verändert und eine neue narrative Ebene hinzufügt. Die abgebildeten Arbeiten wurden u.a. in der Kunsthalle Wien, im Centre Centre Pompidou, der Manifesta 13 und dem Ars Electronica Festival gezeigt. 2023 erhielt Larcher den Österreichischen Kunstpreis.

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