Religion und Distanz - Eine theologische Neubestimmung des christlichen Religionsbegriffs im Anschluss an die Mythostheorien Ernst Cassirers und Hans Blumenbergs

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Produktdetails  
Verlag Mohr Siebeck
Auflage 02.09.2025
Seiten 408
Format 15,5 x 1,8 x 23,2 cm
fadengeheftete Broschur
Gewicht 564 g
Reihe Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie / HUTh
ISBN-10 3161646126
ISBN-13 9783161646126
Bestell-Nr 16164612A

Produktbeschreibung  

A Theological Redefinition of the Christian Concept of Religion Following the Myth Theories of Ernst Cassirer and Hans Blumenberg.What is religion? - In an age of religious pluralism, syncretism and new forms of spirituality, Hanna von Lingen embarks on a search for a new definition of the Christian concept of religion in the postmodern era. Examining the myth theories of Ernst Cassirer and Hans Blumenberg, she attempts to overcome a deep-seated reserve of theology towards myth and to gain new possibilities of description. Myth and religion are discussed as forms of thought and existence that shape culture, in whose interplay the dialectic of "execution" and "reflection" comes to the fore as an essential feature of the religious. Hanna von Lingen dares to redefine Christian religion as a resilience-building process of self-understanding of the subject, in whose non-reflective dimension lies an ultimately soteriologically determined surplus.


Inhalt:

Einleitung: Die Beschäftigung mit dem Mythos als Quelle einer theologischen Neubestimmung des christlichen Religionsbegriffs


Erster Teil: Ernst Cassirer - Mythos als symbolische Form im Rahmen einer Philosophie der Kultur



Kapitel I: Cassirers Philosophie der symbolischen Formen



1 Warum Cassirer? - Der heimliche Gewinner von Davos?



2 Was sind symbolische Formen? - Vermittlung als Grundsatz einer umfassenden Kulturanthropologie



3 Die symbolischen Formen zwischen gleichwertigem Nebeneinander und hierarchisierendem Nacheinander - Offene Fragen an Cassirer



4 Religion als symbolische Form und die Dialektik des mythischen Bewusstseins - Zuspitzung der Fragestellung vor dem Hintergrund der theologischen Forschungslandschaft


Kapitel II: Mythos und Religion im Beziehungsgeflecht der symbolischen Formen


1 Der Mythos als symbolische Form



2 Die Fortwirkung des Mythos im Beziehungsgeflecht der symbolischen Formen und sein Verhältnis zur Religion


Kapitel III: Zwischenbetrachtung - Theologische Anknüpfungen an Cassirers Verständnis des Mythos für eine Neubestimmung des christlichen Religionsbegriffs


Zweiter Teil: Hans Blumenberg - Mythos als Distanzierung vom Absolutismus der Wirklichkeit im Rahmen einer Philosophie der Unbegrifflichkeit



Kapitel IV: Blumenbergs Philosophie der Unbegrifflichkeit



1 Warum Blumenberg? - Von Cassirer zu Blumenberg



2 Grundzüge des philosophischen Programms einer Theorie der Unbegrifflichkeit



3 Phänomenologische Anthropologie als "diskrete" Grundlage einer lebensweltlichen Fundierung der Philosophie



4 Nachdenklichkeit - Konkretisierungen einer Philosophie der Unbegrifflichkeit


Kapitel V: Wege von der 'Arbeit am Mythos' zu einer 'Arbeit an der Bibel'


1 Arbeit am Mythos im Horizont einer Beschreibung des Menschen - Mythos als Distanz vom Absolutismus der Wirklichkeit



2 Blumenbergs Arbeit an der Bibel als Zugang zu einem theologischen Verständnis christlicher Religion als "Arbeit an der Bibel"




Kapitel VI: Schlussbetrachtung - "Arbeit an der Bibel" im Gegenüber zur "Arbeit am Mythos". Aufgaben eins theologischen Religionsbegriffs im Anschluss an Blumenberg



1 Warum eigentlich "Arbeit an der BIBEL"?



2 Funktionsbestimmung: Resilienz - Religion als Selbstverständigungsprozess in der anthropologischen Grundspannung von Mythos und Dogma



Fazit: Religion und Distanz



Eine Anekdote: Die Umwege eines Gotteskindes

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