Reden über Trieb, Sexualität und Gender - Grundlagen für die psychotherapeutische Praxis
| Verlag | Psychosozial-Verlag |
| Auflage | Mai 2024 |
| Seiten | 226 |
| Format | 14,7 x 1,5 x 21,1 cm |
| Gewicht | 340 g |
| Reihe | Beiträge zur Sexualforschung |
| ISBN-10 | 3837932362 |
| ISBN-13 | 9783837932362 |
| Bestell-Nr | 83793236A |
Seit den 1950ern prägt Alex Katz (*1927) mit unverkennbarem Stil die Kunstwelt: Er ist bekannt für seine Darstellung des Hier und Jetzt, gefeiert für seine Porträts stilbewusster Frauen und seine impressionistischen Landschaftsdarstellungen. Von Vorstudien und -zeichnungen bis hin zu den fertigen Gemälden wird die inspirierende Wirkung seiner Werke greifbar.
In rund 90 Werkabbildungen und mit aktuellen Essays zeigt sich Katz’ Arbeitsprozess zwischen Kalkül und Spontanität. Porträts, Landschaften, Stadtszenen und florale Kompositionen offenbaren die Vielseitigkeit seines Œuvres. Stets besticht seine malerische Virtuosität, mit der die Qualität von Farbe und Licht hervorgehoben wird. Der Künstler konzentriert sich dabei auf Themen seines unmittelbaren Umfelds. So sind die ikonischen Porträts seiner Ehefrau Ada seit 60 Jahren ein wiederkehrendes Motiv, anhand dessen Katz’ künstlerische Entfaltung nachvollziehbar wird. Eine Entwicklung, welche die Popkultur seiner Zeit widerspiegelt.
Inhalt:
Geleitwort
1 Einleitung
1.1 Zum Aufbau des Buches
1.2 Danksagung
Erster Teil
Mehr Klarheit beim Reden über Sexualität und Gender
2 Mehr Klarheit beim Reden über Sexualität
Ein dynamisches Modell zur Strukturierung
sexualwissenschaftlicher Diskurse
2.1 Einleitung
2.2 Sexualität per se und Sexualität in actu
2.3 Zwischenbilanz: Konsequenzen des Modells für die therapeutische Praxis
2.4 Exkurs: ICD-11
2.5 Vertiefung des Modells I: Sexualität in actu
2.6 Vertiefung des Modells II: Sexualität per se
2.7 Schlussfolgerungen
2.8 Zusammenfassung der Diskussion über
'Mehr Klarheit beim Reden über Sexualität' in der Zeitschrift für Sexualforschung
3 (K)ein Grund zur Homosexualität
Ein Plädoyer zum Verzicht auf psychogenetische Erklärungsversuche von homosexuellen,
heterosexuellen und anderen Orientierungen
3.1 Einleitung
3.2 Zwei Gesichtspunkte im Diskurs über Sexualität
3.3 Schluss
4 Sexualität und Gender: Das gleiche Modell für beides?
4.1 Einleitung
4.2 Fragestellung
4.3 Mein umfassendes Modell zur Sexualität
4.4 Übertragung des Modells auf Gender
4.5 Gender in actu im Einzelnen
4.6 Schlussfolgerung
4.7 Praktische Anwendung meiner Modelle zu Sexualität und Gender, mit Fallbeispiel 1
Exkurs
Mehr Klarheit beim Reden über Psychoanalyse
5 Meine methodischen und inhaltlichen Schwerpunkte innerhalb der verschiedenen
Strömungen der Psychoanalyse
5.1 Zwei materielle Gegebenheiten der individuellen Menschwerdung
5.2 Dialektische Methode
5.3 Kopernikanische Wende?
Zweiter Teil
Mehr Klarheit beim Reden über Trieb
6 Freuds Partialtriebtheorie aktualisiert
6.1 Leitlinien bei der Lektüre
6.2 Eine strategische Schlüsselstelle
6.3 Das Problem der Desexualisierung
6.4 Bestimmte Neurosen sowie (Homo- und andere) 'Phobien' als Negativ erwachsener Sexualorganisationen
6.5 Illustration an Freuds drei Formen des Masochismus
6.6 Begriffsbestimmungen
6.7 Morgenthalers Dialektik zwischen 'dem Sexuellen' und der 'Organisierten Sexualität'
6.8 Die Umgangssprache verführt zu Missverständnissen
6.9 Vier Ebenen der Argumentation
7 Zur Analyse und Therapie bestimmter Neurosen
7.1 Illustrationen unter Beizug psychoanalytischer Literatur
7.2 Folgerungen für die psychotherapeutische Praxis
8 Zur Neuformulierung des Perversionsbegriffs
8.1 Perversionskonzepte in der psychoanalytischen Literatur
8.2 Fallbeispiel 2: Außereheliche Promiskuität als perverse sexuelle Aktivität
8.3 Achtung Giftschrank: Pädophilie und pädosexuelle Aktivitäten
9 Die Dynamik zwischen den Gesichtspunkten
Sexualität per se und Sexualität in actu
Literatur