Ohne harte Bandagen - Boxen als Therapie

Taschenbuch
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Produktdetails  
Verlag Reinhardt, München
Auflage 11.09.2026
Seiten 139
Format 14,5  x  22,5  x  1,3 cm
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
Gewicht 256 g
ISBN-10 3497033502
ISBN-13 9783497033508
Bestell-Nr 49703350A

Produktbeschreibung  

In der Begleitung belasteter Menschen bietet das therapeutische Boxen wertvolle Möglichkeiten: Durch Bewegung, haltgebende Struktur und therapeutische Beziehung werden ganz konkrete Erfahrungen von Selbstwirksamkeit, Nähe und Distanz, Kontrolle und Emotionsregulation möglich. So können Handlungsspielräume und neues Selbstvertrauen entstehen.

Das Konzept der beiden Autor:innen verbindet psychologisches Fachwissen mit pädagogischer und körpertherapeutischer Praxis. Es lässt sich in der Traumatherapie, in psychosomatischen und geriatrischen Anwendungsfeldern, in der Arbeit mit schwer erkrankten Patient:innen sowie mit Kindern und Jugendlichen wirkungsvoll einsetzen.

Mit zahlreichen Fallbeispielen und Übungsanleitungen.


Inhalt:

Inhalt
Ein Wort zuvor. 8
1 Warum therapeutisches Boxen helfen kann:
Nutzen und Wirksamkeit. 10
1.1 Abgrenzung zum Boxen als Sport. . 11
1.2 Weshalb therapeutisches Boxen nicht aggressiv macht:
Aggressionsmythen und ethische Grenzen. . 12
1.3 Zentrale Wirkmechanismen und empirische Befunde. . . . . . . . . . . . 14
1.3.1 Kohärenzsinn. . 15
1.3.2 Körperwahrnehmung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
1.3.3 Emotionsregulation. . 17
1.3.4 Selbstwirksamkeit. . 18
2 Was im Körper passiert:
Neurobiologisches Hintergrundwissen. 20
2.1 Nervensystem und vegetative Regulation. . 20
2.2 Aktivierung und Sicherheit: Das Toleranzfenster. . 22
2.3 Zentrale Hirnstrukturen für Emotion und Stress. . 23
2.4 Neuroplastizität: Lernen durch Erfahrung. . 24
2.5 Bilaterale Hemisphärenstimulation. . 26
2.5.1 Integrative neurobiologische Wirkmechanismen. . . . . . . . . . . . . . . . 26
2.5.2 Bilaterale Bewegungsorganisation im therapeutischen Boxen. . . . . . 28
3 Warum es mehr als Box-Technik braucht:
Therapeutische Grundprinzipien und Gestaltungselemente. 31
3.1 Therapeutische Haltung und Beziehung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
3.1.1 Bedürfnisorientierung. . 31
3.1.2 Ressourcenaktivierung. . 34
3.1.3 Bindungsarbeit. . 34
3.1.4 Persönliche Voraussetzungen bei Boxtherapeut:innen. . . . . . . . . . . . 37
3.2 Therapeutische Gestaltungselemente. . 38
3.2.1 Achtsamkeit als Steuerungsinstrument. . 38
3.2.2 Atmung, Psyche und Regulation. . 39
3.2.3 Embodiment und Körperfeedback. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
3.2.4 Arbeit mit Metaphern: Zusammenhänge erkennen . . . . . . . . . . . . . . ..............43
3.2.5 Psychoedukation. . 45
4 Wann therapeutisches Boxen (nicht) geeignet ist:
Indikationsstellung, Grenzen und Kontraindikationen. 47
4.1 Grundsätzliche Indikationsbereiche. . 47
4.2 Spezielle Anforderungen bei einzelnen Störungsbildern. . . . . . . . . . ..........50
4.2.1 Traumafolgestörungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .....................................50
4.2.2 Wut und Impulsdurchbrüche. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .60
4.2.3 Demenz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................................................63
4.2.4 Suchterkrankungen. . 65
4.2.5 Onkologische und andere lebensbedrohliche Erkrankungen. . . . . . . .......67
4.2.6 Funktionale Indikationsbereiche ohne formale Diagnose. . 69
4.3 Kontraindikationen. . 70
4.3.1 Akute psychiatrische Störungen. . 70
4.3.2 Bestimmte somatische Beschwerden. . 71
5 Womit wir arbeiten:
Methodik und Setting . 72
5.1 Der sichere Stand als Grundlage. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .73
5.2 Grundtechniken des Boxens. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................................74
5.2.1 Gerader Schlag (Jab / Cross). . 74
5.2.2 Haken. . 75
5.2.3 Einfache Schlagserien. . 75
5.2.4 Rückführung und Deckung. . 76
5.3 Materialien. . 76
5.3.1 Bandagen und Sandsackhandschuhe. . 77
5.3.2 Wandschlagkissen und Boxsack. . 78
5.3.3 Doppelendball. . 80
5.3.4 Boxpratzen. . 82
5.3.5 Schwimmnudeln. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..........................................84
5.4 Beispielablauf einer Sitzung. . 87
5.4.1 Selbstreflexion und Einstiegsphase. . 87
5.4.2 Aufwärmphase. . 88
5.4.3 Boxphase. . 89
5.4.4 Atemregulation. . 89
5.4.5 Reflexion nach jeder Sequenz. . 90
5.4.6 Ressourcenfokus und Stärkenbenennung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ......................90
6 Wie therapeutisches Boxen p

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