Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau - Roman. Nominiert für den DELIA-Literaturpreis Junge Liebe 2022 (Shortlist)

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Produktdetails  
Verlag Galiani ein Imprint im Kiepenheuer & Witsch Verlag
Auflage 2021
Seiten 352
Format 13,3 x 3,0 x 20,9 cm
Gewicht 431 g
ISBN-10 3-86971-229-5
ISBN-13 9783869712291
Bestell-Nr 86971229M

Produktbeschreibung  

Ausgezeichnet mit dem Ulla-Hahn-Autorenpreis 2021

Von der Poesie des Plattenbaus, der ersten Liebe, weißen Zwergen und blauen Riesen: Ein Debütroman voller Einfühlungsvermögen, Witz und Melancholie

Seitdem er klar denken kann, und das ist im Sommer 1994 erst seit einigen Monaten der Fall, sammelt Sascha Labude, ein etwas verträumter 13-Jähriger, einzigartige Wörter. Wie zum Beispiel Ling, ein Wort, das aus China stammt und das Geräusch beschreibt, wenn zwei Jade-Steine aneinanderschlagen. Dabei gibt es in Klein Krebslow, der Plattenbausiedlung, in der Sascha und sein bester, klavierspielender und Elton-John-verehrender Freund Sonny aufwachsen, eigentlich nur Beton und ein paar Kiesel.

Und auch sonst ist Saschas Leben relativ ereignislos, sofern man außer Acht lässt, dass das alte Land untergegangen und Saschas Vater verstummt ist, und dass die Pawelkes, die scheußlichsten Schläger der Siedlung, im selben Aufgang wohnen wie er.

Doch dann zieht Juri n ach Klein Krebslow. Ein geheimnisvolles Mädchen, das alles über die Sterne und die Entstehung des Universums zu wissen scheint. Nur wo sie selbst herkommt, darüber will sie nichts erzählen. Als Sascha und Juri zufällig beobachten wie die Pawelkes den alten Irren zusammenschlagen, einen Mann, über den viele Gerüchte durch die Siedlung geistern, beginnt für die zwei ein alles verändernder Sommer, nach dem kaum noch etwas so ist wie es einmal war.

»Mit viel Einfühlungsvermögen, Witz und Melancholie erzählt Björn Stephan in seinem Debüt von der ersten Liebe und dem Aufwachsen in den Ruinen eines verschwundenen Landes. Der Held sucht nach besonderen Worten, sein Autor hat sie immer wieder gefunden.« Benedict Wells

»Ein Buch, das es schafft, gleichzeitig zeitlos und nostalgisch zu sein. Kaum hat man sich versehen, hat es sich mit seiner zärtlichen Melancholie direkt ins Herz geschlichen.« Alina Bronsky

Rezension:

Vor allem geht es aber auch darum, der Tristesse des desillusionierenden Alltags Bewegung, Schönheit und eine Perspektive entgegenzusetzen. Björn Stephan produziert in seinem Debüt Erkenntnisse, die Gültigkeit bis in die Gegenwart haben. Christoph Schröder Süddeutsche Zeitung 20210311

Autorenporträt  
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