| Verlag | Edition Text und Kritik |
| Auflage | August 2025 |
| Seiten | 112 |
| Format | 15,0 x 0,5 x 23,2 cm |
| Gewicht | 173 g |
| Reihe | TEXT+KRITIK |
| ISBN-10 | 3689300940 |
| ISBN-13 | 9783689300944 |
| Bestell-Nr | 68930094A |
Seit über drei Jahrzehnten gestaltet Maxim Biller ein Werk, das in seiner Vielfalt einzigartig in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ist. Es umfasst Romane, Kurzgeschichten, Kolumnen, Essays, Songs, Theaterstücke und Kinderbücher. In seinen Texten verschmelzen verschiedene literarische Traditionen Europas und Nordamerikas zu etwas Eigenem. Die provokative Art des Journalisten Biller, die in der Öffentlichkeit oft den stärksten Widerhall findet, ist nur eine Facette seines Schaffens. Sein Werk weist auch sanfte Töne und mitunter postmoderne Züge auf. Es setzt sich mit der Unerlässlichkeit des Erinnerns auseinander und beleuchtet die Abgründe von Familiengeschichten. Es lässt jüdische Erzähltraditionen auf unvergleichliche Weise in deutscher Sprache fortleben.
Das Heft betrachtet Maxim Billers polyphones Werk in exemplarischen Analysen aus wissenschaftlicher und kritischer Sicht. Erstmals wird dabei auch der im Marbacher Literaturarchiv aufbewahrte Vorlass einbezogen, wodurch sich ein neuer Blick auf die Schreibverfahren des Autors ergibt.
Inhalt:
Erika Thomalla
Der fragende Erzähler. Maxim Billers Poetik.
Einblicke in den Vorlass
Claudius Seidl
Maxim Billers Witz
Hendrikje J. Schauer
"Wenn ich einmal reich und tot bin".
Maxim Biller und die Literaturkritik 1990
Eckhard Schumacher
Kritik und Krise.
Gegenwartsliteraturgeschichtsschreibung mit Maxim Biller
Annika Hildebrandt
Eigene Lieder.
Maxim Billers andere Popästhetik zwischen Songs und Selbstporträt
Philipp Tingler
Schwankende Psychen oder Wichtig und sinnlos.
Zu Maxim Billers Verortung in der jüngeren Geistesgeschichte
Martina Wagner-Egelhaaf
Leben/Schreiben im Post-Holocaust.
Maxim Billers "Biografie"
Ulf Poschardt
Eigentlich ist die Sache ganz einfach
Florian Glück
Maxim Billers Jahre mit Rainald Goetz.
Eine Schriftstellerbeziehung im Kontext
Mara Delius
Versuch über den Ruhestörer oder
Warum Maxim Biller kein deutscher Kritiker sein darf
Bibliografie
Notizen