Kunst als Kritik der politischen Ökonomie - Melanie Gilligans Filme gegen den Kapitalismus

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Produktdetails  
Verlag diaphanes
Auflage 24.07.2026
Seiten 372
Format 13,8  x  22,2  x  3,0 cm
Gewicht 734 g
ISBN-10 3035807779
ISBN-13 9783035807776
Bestell-Nr 03580777A

Produktbeschreibung  

Wie macht man Filme gegen den Kapitalismus? Im Zentrum dieses Buches steht die These, dass dem »gesellschaftlichen Verhältnis« (Marx) des Kapitals ein historisches Darstellungsproblem innewohnt, das jede künstlerische Repräsentation oder Kritik ökonomischer und sozialer Wirklichkeit vor spezifische Herausforderungen stellt. Die Kritik der politischen Ökonomie definiert den Kapitalismus als dynamischen und notwendig krisenhaften gesellschaftlichen Zusammenhang, der sich kognitivem Wissen und empirischer Erfahrbarkeit strukturell entzieht. Als gesellschaftliches Verhältnis ist das Kapital unsichtbar und damit der ästhetischen Darstellung nicht einfach zugänglich.

Melanie Gilligans Videoarbeiten stellen diese Hypothese auf die Probe. Gilligans Werk, in dem marxistische Theorie auf zeitgenössische Fernsehästhetik trifft, wird hier ­erstmalig einer ausführlichen Analyse unterzogen. Unter Rückgriff auf kunst­­­­wissenschaftliche, sozialtheoretische, ökonomische und medien­historische sowie ästhetische Methoden und An­sätze wird ihr Werk als Übersetzung der Kritik der politischen ­Ökonomie in das Medium der Kunst gedeutet. Auch wenn das ­Kapital selbst nicht darstellbar ist, lässt sich doch seine Undarstellbarkeit reflektieren und künstlerisch bearbeiten.

Autorenporträt  
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