Komparatistik 2025 - Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft cür Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

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Produktdetails  
Verlag Aisthesis
Auflage Januar 2026
Seiten 270
Format 15,5 x 1,8 x 24,3 cm
Gewicht 450 g
Reihe Komparatistik
ISBN-10 3849821293
ISBN-13 9783849821296
Bestell-Nr 84982129A

Produktbeschreibung  

Das Jahrbuch versammelt Beiträge, die auf unterschiedliche
Weise nach den Gegenständen komparatistischer Forschung fragen und dabei
Grenzen von Gattungen und Medien, Grenzen der Interpretation und letztlich
Grenzen des Fachs selbst problematisieren. Mehrere Beiträge untersuchen Text-
Bild-Beziehungen als aufeinander bezogene kulturelle Traditionen, die sich
unterschiedlich gegenüber dominanten Diskursen positionieren können, oder
widmen sich dem politischen Gehalt von Text-Bild-Kombinationen wie Karikaturen,
Postkarten und Heliogravüren. Darüber hinaus wird eine Erweiterung
des Lyrikbegriffs über traditionelle literaturwissenschaftliche Gattungsbestimmungen
hinaus vorgeschlagen, die bislang kaum beachtete lyrische "Sprachmodalitäten"
sichtbar macht. Aber auch die Lektüre eines einzelnen Textes wird
auf der Grundlage eines Vergleichs dreier unterschiedlicher Lektüreerfahrungen
reflektiert und als Prozess der Hervorbringung von einzelnen Textstellen
vor Augen geführt. Das Potential komparatistischer Vergleichstechniken wird
darüber hinaus im Zusammenhang mit der Genozidforschung reflektiert, wenn
nach Ähnlichkeiten und Differenzen zwischen Antisemitismus und Antitutsismus
gefragt wird.
Die politische Dimension von Literatur sowie internationalen Zirkulationsprozessen,
aber auch von Literaturwissenschaft selbst, steht im Dossier zu
ukrainisch-deutschen Literaturbeziehungen im Zentrum. Im theoretischen
Horizont der neueren World Literature-Debatte werden in sechs Beiträgen und
einer ausführlichen Einführung Schlaglichter auf verschiedene Abschnitte
in der ukrainischen Literaturgeschichte geworfen, Kulturkontakte zwischen
Deutschland und der Ukraine beleuchtet sowie Konstellationen der wechselseitigen
Rezeption erforscht. Einer langjährigen Dominanz und Vereinnahmung
durch die russisch-sowjetische Kulturpolitik setzt das Dossier die Aufarbeitung
einer eigenständigen ukrainischen Literaturtradition in ihrer Vernetzung mit
der deutschen Literaturgeschichte entgegen.

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