Im Namen der Tiere - Wie eine NGO große Teile Afrikas beherrscht

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Produktdetails  
Verlag Beck
Auflage 19.09.2024
Seiten 315
Format 14,9 x 2,9 x 22,2 cm
Gewicht 511 g
ISBN-10 340682207X
ISBN-13 9783406822070
Bestell-Nr 40682207A

Produktbeschreibung  

Green Colonialism - Die dunklen Machenschaften der NGO ?African Parks?



Die NGO 'African Parks' verwaltet 22 große Naturparks in Afrika und gilt als Erfolgsgeschichte. Doch was und wer steckt wirklich dahinter? Olivier van Beemen deckt in seinem fesselnden Buch die staatsähnlichen Strukturen, die Macht der African-Parks-Milizen und das rücksichtslose Vorgehen gegen die lokale Bevölkerung auf. Kritiker sprechen von 'grünem Kolonialismus'. Oder ist es der alte Kolonialismus in neuem Gewand?



'African Parks' verwaltet eine Fläche von der Größe Großbritanniens und hat sich in Afrika von zwölf Staaten Hoheitsrechte übertragen lassen. Die Organisation unterhält bewaffnete Kräfte mit weitgehenden Befugnissen zum Schutz der Gebiete - vor Terroristen, vor Wilderern und vor der Bevölkerung. Einheimische dürfen das von ihnen traditionell genutzte Land nicht mehr betreten, es kommt zu Folter und Vergewaltigung. Der Safari-Tourismus, Spenden von Milliardären und westlichen Regierungen, auch der deutschen, bringen reiche Einnahmen. An der Spitze steht eine weiße Elite, die alles daransetzt, nur schöne Bilder von Großwild und intakter Natur nach außen dringen zu lassen. Olivier van Beemen hat drei Jahre lang über die Organisation recherchiert, unzählige Insider, Aussteiger und Anwohner der Parks befragt und sich nicht von Verhaftung, Spionagevorwürfen und Abschiebung abschrecken lassen. Sein aufrüttelndes Buch zeigt, was die Militarisierung des Naturschutzes anrichtet, wie die einheimische Bevölkerung drangsaliert wird und wie eine weiße Exekutive ohne demokratische Kontrolle im Namen einer 'unberührten' - menschenleeren - Natur herrscht.





  • Investigativer Bericht über das rücksichtslose Regime der NGO ?African Parks?, des größten Betreibers von Naturparks in Afrika

  • Zäune, Folter, Haft: Was die Naturparks für die lokale Bevölkerung bedeuten

  • Spenden, Safaris, Steuerparadiese: Das merkwürdige Finanzgebaren der NGO

  • Prinz Harry, Taylor Swift, Dieter Zetsche & Co.: Wie sich Prominente mit ?African Parks? schmücken und einspannen lassen

  • Der Autor wurde bekannt durch seine preisgekrönte Recherche über die Brauerei Heineken in Afrika


Inhalt:

Vorwort



1. Unter Spionageverdacht: Benin, Februar 2022

2. Streit im Dschungel: Sambia, 2020

3. In Handschellen auf der Ladefläche: Zurück nach Benin

4. Kontaktsperre? Die 'strategische Medienpolitik' von African Parks

5. Paul van Vlissingen: Ölmagnat, Jäger, Naturschützer

6. Marakele, Südafrika: Ein Park um jeden Preis

7. Mit Expansionsdrang, aber ohne Plan und Strategie

8. Tierhäute und andere gebrochene Versprechen in Äthiopien

9. Turbulente Jahre

10. Erfolgsgeschichte mit Schattenseiten in Ruanda

11. Entwicklungsprojekte: 'Schöne Versprechungen'

12. Drei Monate Gefängnis für Kritik am Park

13. Im Park gelten keine Menschenrechte

14. Erik der Normanne, Held von Garamba

15. Eine wütende E-Mail

16. Vollständige Kontrolle in Benin

17. Ranger gegen Dschihadisten in Benin: Wer jagt hier wen?

18. Erfolge biblischen Ausmaßes

19. Majete, Malawi: Wo alles begann

20. African Parks möchte reden

21. 'Keine Fragen mehr zu Peters Gehalt': Ein Interview mit dem Chef

22. 'Es bleibt beim alten kolonialistischen Denken'

23. Bankgeschäfte auf der Isle of Man und andere Zwielichtigkeiten

24. Tatkraft, Geld und Ambitionen

25. Koloniale Wurzeln

26. 'Dieses weiße Getue'

27. Besuch in Liuwa Plain, Sambia, mit African Parks

28. Folter für Fortgeschrittene: Die Schaukel

29. Unter Gefahr für das eigene Leben

30. Wer kontrolliert African Parks?

31. Ein Staat im Staate?

32. Tierschmuggel im Kongo, Vergewaltigung von Kindern in Benin

33. Auf der Suche nach einer Wildnis für dreitausend gezüchtete Nashörner

34. Wie viele Gorillas, Gnus und Waldelefanten gibt es noch?

35. African Parks droht

36. Du bist selbst rassistisch und neokolonialistisch

37. Was denken die Geldgeber?



Zum Schluss: Ein grünes Imperium



Nachweise und Dank

Anmerkungen

Literatur

Register

Autorenporträt  
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