Geschlechterimages in der deutschen und chinesischen Kosmetikwerbung - Eine multimodale kulturreflexive Analyse

Taschenbuch
von Zhi Li
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Produktdetails  
Verlag Narr
Auflage August 2026
Seiten 400
Format 14,8  x  22,1  x  3,3 cm
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
Gewicht 644 g
Reihe Europäische Studien zur Textlinguistik
ISBN-10 3381153013
ISBN-13 9783381153015
Bestell-Nr 38115301A

Produktbeschreibung  

Wie werden Geschlechter in der digitalen Werbung inszeniert? Diese Studie analysiert Social-Media-Kosmetikwerbung in Deutschland und China und zeigt, welche Geschlechterbilder über Bild, Sprache und Emojis vermittelt werden und wie diese drei Zeichensysteme zusammenwirken.
Basierend auf über 600 Werbeanzeigen von Nivea und Nivea Men verdeutlicht die Studie die gezielten geschlechtsspezifischen Strategien in der neuen Werbeform - von Körperinszenierungen über Wortwahl bis hin zum Emoji-Einsatz. Der Kulturvergleich offenbart sowohl Gemeinsamkeiten als auch kulturelle Unterschiede: Während beide Kulturen auf traditionelle Geschlechterstereotype zurückgreifen, zeigen sich unterschiedliche Inszenierungen von Schönheitsidealen in Deutschland und China. Das Buch bietet neue Erkenntnisse darüber, wie digitale Werbung Geschlechterbilder mittels neuer Gestaltungsressourcen repräsentiert.


Inhalt:

1 Einleitung

2 Theoretische Fundierung
2.1 Werbung als kulturelles Forum
2.2 Geschlecht und Geschlechterverhältnis
2.3 Werbung und Geschlechterdarstellung
2.4 Die Geschlechter in der Werbung
2.5 Zwischenfazit des Kapitels

3 Kosmetik(-werbung) und Geschlecht
3.1 Kosmetik: mehr als ein Schönheitsmittel
3.2 Die Relevanz von Geschlecht in der Kosmetikindustrie: Gender-Marketing

4 Social-Media-Kosmetikwerbung
4.1 Web 2.0 und der Aufschwung der Social-Media-Werbung
4.2 Facebook und Sina Weibo als Social-Media-Plattformen
4.3 Social-Media-Werbung als neue Werbeform
4.4 Social-Media-Werbung als multimodale Textgestaltung und diskursive Konstellation
4.5 Social-Media-Kosmetikwerbung als Kommunikat geschlechtsrelevanter Communities of Practice (CofPs)

5 Korpusbildung und methodischer Zugriff
5.1 Die Korpusbildung
5.2 Methodischer Zugriff und Analysevorgang

6 Visuelle Repräsentation von Geschlechterwelten
6.1 Digitale Bildkommunikation in der Social-Media-Kosmetikwerbung: ein Überblick
6.2 Die visuelle Repräsentationsstruktur zur Geschlechterdarstellung: eine Beispielanalyse
6.3 Die Geschlechterdarstellung in mikroökologischen sozialen Situationen
6.4 Die Konstruktionen von Geschlechterbildern durch Geschlechterwelten
6.5 Zusammenfassung

7 Sprachliche Repräsentation und Konstruktion von Geschlecht
7.1 Doing-Gender-Strategie und Geschlechtsstereotype in der Werbesprache
7.2 Kosmetische Werbetexte in sozialen Medien - textlinguistische Perspektiven
7.3 Symbolisierungsart I: sprachliche Repräsentation von Geschlechterstereotypen
7.4 Symbolisierungsart II: geschlechterstereotyper Sprachgebrauch
7.5 Zusammenfassung

8 Emojis und Geschlechterrepräsentation
8.1 Emojis: Definition und internationale Popularität in der internetbasierten Kommunikation
8.2 Kulturelle und Geschlechtereinflüsse auf Emoji-Nutzung: ein quantitativer Überblick
8.3 Pragmatische Funktionen von Emojis
8.4 Emojis und Geschlechterrepräsentation in der Social-Media-Werbung
8.5 Zusammenfassung

9 Geschlechterrepräsentation aus multimodaler Perspektive
9.1 Analyse auf der textuellen Ebene: Sprache-Bild-Emoji-Bezüge
9.2 Kollektivsymbole und Konstruktion von Gender im Werbediskurs
9.3 Zusammenfassung

10 Zusammenführung und Schlussfolgerung
10.1 Geschlechterbilder im Kulturvergleich
10.2 Hyperritualisierte Formen der Geschlechterdarstellung
10.3 Doing Gender in der Kosmetikwerbung
10.4 Genderismus in der Kosmetikwerbung
10.5 Ausblick

Bildnachweis
Quellenverzeichnis der Abbildungen
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis

Autorenporträt  
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