Geschichtsschreibung und Täufertum - Reformatorische Vielfalt als narrative Herausforderung 1672-1848
| Verlag | Mohr Siebeck |
| Auflage | 27.11.2025 |
| Seiten | 373 |
| Format | 15,5 x 23,2 x 2,8 cm |
| Gewicht | 737 g |
| Reihe | Beiträge zur historischen Theologie / BHTh |
| ISBN-10 | 316164722X |
| ISBN-13 | 9783161647222 |
| Bestell-Nr | 16164722A |
The history of the Reformation and the Anabaptist movement are inextricably interwoven. Since the beginnings of Reformed and Lutheran historiography, intra-protestant diversity has primarily been processed in categorizations and narrative patterns that aimed at demarcation. Steffie Schmidt uses the example of the Anabaptist movement to examine the extent to which the changing social and intellectual-historical conditions from the late 17th to the mid-19th century modified the established narratives.
Inhalt:
1. Einleitung
1.1. Problemskizze und Forschungskontext
1.2. Methodische Vorbemerkungen: Geschichtsschreibung als Diskurs
1.3. Fragestellung und Aufbau der Arbeit
1.4. Quellenauswahl
2. Grundlinien konfessioneller Geschichtsschreibung zum Täufertum
2.1. Frühe Narrative
2.2. Die Aktualisierung konfessioneller Literatur zum Täufertum nach 1650
3. Bleibendes Interesse am Täufertum: Kontexte und Ansätze 1672 bis 1848
3.1. Schweizerische Konfliktliteratur
3.2. Neubewertungen des 'Schwärmertums' um 1700
3.3. Die mennonitischen Zeitgenossen
3.4. Die Täufer in kirchenhistorischen Überblickswerken
3.5. Quellengeleiteter Forschungseifer
3.6. Tauf- und Täufergeschichte unter aufklärerischen Vorzeichen
3.7. Nachdenken über die Täufer nach der Kirchenunion
3.8. Fazit
4. Täuferische Narrative zwischen Kontinuität und Transformation
4.1. Begründung und Rechtfertigung täuferischer Existenz
4.2. Die Verfolgung der Täufer
4.3. Vielfalt und Grenzen des Täufertums
5. Schlussbetrachtung
6. Anhang: Chronologische Übersicht über das Quellenkorpus