Freiem Leben, freiem Lieben bin ich immer treu geblieben - Mit einem Vorwort von Bahman Nirumand

Taschenbuch
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Produktdetails  
Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln
Auflage 2023
Seiten 160
Format 12,5  x  19,0  x  2,5 cm
Klappenbroschur
Gewicht 190 g
Reihe Bibliothek der frühen Demokratinnen und Demokraten
ISBN-10 3-462-50007-4
ISBN-13 9783462500073
Bestell-Nr 46250007M

Produktbeschreibung  

Von den Behörden und dem Bürgertum verbannt: Louise Aston und ihr Kampf für die Freiheit

Für ihre männlichen wie auch für viele weiblichen Zeitgenossen war Louise Aston eine Provokation. Eine geschiedene Frau und alleinerziehende Mutter, die mit Männern in Gasthäuser geht, dort über Politik und Religion debattiert, in der Öffentlichkeit Zigarren raucht, die Ehe ein Zwangsinstitut nennt, sich zum Atheismus bekennt und die "freie Liebe" propagiert: eine deutsche George Sand.

Wo sie auftritt, sorgt sie für Aufsehen. "Ehrsame" Bürger beschweren sich über sie - bis die Behörden schließlich eingreifen und sie aus Berlin, ihrer Wahlheimat als Schriftstellerin, ausweisen. Dagegen - auch das ein Skandal - legt sie öffentlich Protest ein. In ihrem Bericht "Meine Emancipation" wie auch in ihren Romanen und Gedichten zeigt sich, dass ihr Verstoß gegen die "guten Sitten" das kleinere Übel war.

Sie rief zur Revolution auf, machte die Demokratie zu ihrer Sache. Es ging ihr nicht primär um "Selbstverwirklichung", das auch. Ihre Emanzipation war vielmehr Teil einer allgemeinen Befreiung aus den Zwängen der herrschenden feudalen und klerikalen Ordnung. Das machte sie für die Staatsmacht zu einer "höchst gefährlichen Person".

Autorenporträt  
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