Frauenhandel in Deutschland - Im Spannungsfeld von Abschiebungspolitik und Prostitution

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Produktdetails  
Verlag Tectum-Verlag
Auflage 2012
Seiten 436
Format 14,8 x 21 x 2,9 cm
Gewicht 594 g
Reihe Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum-Verlag 54
ISBN-10 3828830277
ISBN-13 9783828830271
Bestell-Nr 82883027A

Produktbeschreibung  

Frauenhandel wird in den letzten zehn Jahren zunehmend als Verletzung der Menschenrechte angesehen und von zahlreichen Akteuren auf nationaler und internationaler Ebene bekämpft. Dennoch können Politik und Gesellschaft bislang keine positiven Ergebnisse im Kampf um die Eindämmung dieses Phänomens verbuchen. Annette Huland fragt nach den Ursachen dieses Missstandes. Hierzu zeichnet sie die Entstehung und Entwicklung des Frauenhandelsdiskurses in Deutschland nach und berücksichtigt auch den europäischen und internationalen Kontext vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute. Dabei deckt sie bedenkliche Leerstellen auf. Hulands These lautet: Diese Lücken begünstigen eine Instrumentalisierung des Frauenhandelsdiskurses und verhindern sogar die Bekämpfung des Frauenhandels. Huland fragt nach den dahinter stehenden Interessenkonflikten, insbesondere in den Bereichen der Prostitutionsregulierung und der Ausländer- und Abschiebungspolitik. Die Autorin diskutiert, inwieweit bipolare Ausschlu ssmechanismen in Bezug auf Geschlecht und Nation die Wirksamkeit von Menschenhandelsbekämpfungsansätzen verhindern.

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