Formen der Ambivalenz - Familienähnlichkeiten bei Grillparzer, Stifter und Kafka

Taschenbuch
70,00 €
inkl. MwSt. versandkostenfrei!

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Preisbindung aufgehoben3
3,99 € 14,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
4,99 € 14,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 20,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 20,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 20,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 20,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,00 €3
Vergleich zu UVP4
4,99 € 139,95 €4
Vergleich zu UVP4
4,99 € 19,25 €4
Als Mängelexemplar1
13,99 € 25,00 €1

Produktdetails  
Verlag Königshausen & Neumann
Auflage 26.03.2025
Seiten 406
Format 15,5 x 2,8 x 24,0 cm
Gewicht 619 g
ISBN-10 382609249X
ISBN-13 9783826092497
Bestell-Nr 82609249A

Produktbeschreibung  

Zu den Lieblingsautoren Franz Kafkas zählten neben dem "eigentlichen Blutsverwandten" Franz Grillparzer auch der deutsch-böhmische Autor Adalbert Stifter. Dieses Buch stellt zum ersten Mal diese drei Autoren in einer eingehenden Lektüre ausgewählter Prosatexte zusammen, um zu zeigen, wie sich diese Affinität auch an paradigmatischen Zügen ihres Denkens und Schreibens ablesen lässt. Zu den Gemeinsamkeiten, die als "Familienähnlichkeiten" im Sinne Wittgensteins verstanden werden, gehört das Vorherrschen von Ambiguität und Ambivalenz in der Darstellung der Realität, des menschlichen Subjekts, der Funktionen von Sprache sowie der sozialen und politischen Ordnung. Durch die unterschiedlichen Ausformungen dieser Ambivalenz werden ähnliche Strategien der Negation und Reduktion sichtbar, die einerseits von der bis in die Antike zurückreichende karnevalistische Ader dieser Literatur zeugen, andererseits eine Verwandtschaft mit phänomenologischen Betrachtungsweisen aufweisen. Gefördert wurde die in ihren Texten immer deutlicher spürbare ontologische Destabilisierung der dargestellten Realität von den Verhältnissen in der Habsburgermonarchie, in der das Verhältnis von Sprache und Wirklichkeit früh zum Thema wurde, in der Hybridität und Ambivalenz Grundbedingungen waren und in der sich die Dynamik der Modernisierungsprozesse mit den zentrifugalen Kräften einer Katastrophe verband.

Autorenporträt  
Mehr Angebote zum Thema