Die Macht der Geschlechternormen und die Grenzen des Menschlichen

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Produktdetails  
Verlag Suhrkamp
Auflage 20.02.2011
Seiten 414
Format 10,8 x 17,7 x 2,2 cm
Gewicht 246 g
Reihe suhrkamp taschenbuch wissenschaft
Übersetzer Karin Wördemann, Martin Stempfhuber
ISBN-10 3518295896
ISBN-13 9783518295892
Bestell-Nr 51829589A

Produktbeschreibung  

In ihrer epochemachenden Studie "Das Unbehagen der Geschlechter" entwickelt Judith Butler die These der Performativität des Geschlechts: die Einsicht, daß unser Geschlecht nicht nur durch biologische Parameter bestimmt ist, sondern daß wir es durch unser Sprechen und Handeln allererst erzeugen. Was wir sind, hängt davon ab, was wir tun - was wir tun, liegt aber häufig nicht in unserer Macht. In ihrem neuen Buch geht sie nun insbesondere den Reglementierungen und Einschränkungen unseres Handelns nach und erforscht die Möglichkeiten, bestehende Muster, Regeln und Ordnungen zu demontieren, um neue Handlungsspielräume - und neue Möglichkeiten, die eigene Identität zu gestalten - zu erschließen.
Ihr neues Werk vertieft und bilanziert eine Reihe von Themen und Thesen aus Butlers früheren Werken: die Materialität des Körpers, die Beziehung zwischen Macht und Psyche, die politischen Dimensionen der Psychoanalyse und die Auswirkungen des juridischen Diskurses auf diejenigen, die nicht autorisiert sind, an ihm teilzunehmen. Die einzelnen Essays untersuchen das Problem der Verwandtschaft vor dem Hintergrund einer immer stärkeren Infragestellung der Lebensform Familie und die Bedeutung und Ziele des Inzesttabus; sie hinterfragen die Pathologisierung von Intersexualität und Transsexualität und unterziehen das Phänomen sexueller und ethnischer Panik in der Kunstzensur einer kritischen Analyse. Der Band schließt mit einem grundlegenden Essay über den Status der Philosophie und ihre Möglichkeiten, das 'Andere der Philosophie' zur Sprache kommen zu lassen.


Inhalt:

Einleitung: Gemeinsam handeln
Außer sich: Über die Grenzen sexueller Autonomie
Gender-Regulierungen
Jemandem gerecht werden
Die Entdiagnostizierung von Gender
Ist Verwandtschaft immer schon heterosexuell?
Sehnsucht nach Anerkennung
Zwickmühlen des Inzestverbots
Körperliche Geständnisse
Das Ende der Geschlechterdifferenz?
Die Frage nach der sozialen Veränderung
Kann das 'Andere' der Philosophie sprechen?

Autorenporträt  
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