Die Kunst der Zerstörung - Ästhetiken des Destruktiven im Medienvergleich
| Verlag | Nomos |
| Auflage | 29.07.2026 |
| Seiten | 638 |
| Format | 22,6 x 15,2 x 3,4 cm |
| Gewicht | 880 g |
| Reihe | Medienkomparatistik: Vergleichende Medien- und Kulturforschung | Comparative Media and Culture Studies |
| ISBN-10 | 3756040763 |
| ISBN-13 | 9783756040766 |
| Bestell-Nr | 75604076A |
Die intentionale Zerstörung von "Form" und "Inhalt", die größtmögliche Reduktion des künstlerischen Materials oder die Auflösung von konventionell sinnstiftenden Strukturen zählen zu den wohl medienreflexivsten Phänomenen innerhalb der ästhetischen Praxis: Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts experimentieren neoavantgardistische Strömungen mit Feuer oder Sprengstoff, Schimmel oder Säure, arbeiten Künstler:innen mit dekonstruktivistischen und destruktiven Verfahren oder setzen sich gar der eigenen körperlichen (Selbst-)Verletzung aus - und machen so die essenziellen medialen Bedingungen von z.B. Architektur, Film, Installation, Literatur, Malerei, Mode, Musik, Performance oder Photographie überhaupt erst sichtbar.