Der Streit um Pluralität - Auseinandersetzungen mit Hannah Arendt. Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022 in der Kategorie Sachbuch (Shortlist)

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Produktdetails  
Verlag Suhrkamp
Auflage 14.02.2022
Seiten 287
Format 13,0 x 20,5 x 2,6 cm
Gewicht 365 g
ISBN-10 3518587811
ISBN-13 9783518587812
Bestell-Nr 51858781A

Produktbeschreibung  

In zehn hochkonzentrierten Kapiteln legt Juliane Rebentisch Hannah Arendts politische Philosophie der Pluralität frei und diskutiert sie im Horizont gegenwärtiger Debatten. Politik und Wahrheit, Flucht und Staatenlosigkeit, Sklaverei und Rassismus, Kolonialismus und Nationalsozialismus, Moral und Erziehung, Diskriminierung und Identität sowie Kapitalismus und Demokratie sind die Stichworte der entsprechenden Auseinandersetzungen. Indem sie den Fokus auf das Motiv der Pluralität legt, lässt Rebentisch in diesen unterschiedlichen thematischen Kontexten jeweils den Zusammenhang von Arendts Gesamtwerk ebenso greifbar werden wie die Widersprüche, die es durchziehen.


Das Buch macht vermittels genauer Lektüren und unter Einbeziehung zeitgeschichtlicher Hintergründe die weitreichenden Implikationen von Arendts Denken sichtbar, und zwar vor allem dadurch, dass es die begrifflichen Sperren, die Arendt selbst diesem Denken setzte, klar herausarbeitet und konsequent kritisiert. Gerade deshalb erweist sich der Streit um Pluralität, der hier mit und gegen Hannah Arendt auf beeindruckende Weise ausgetragen wird, als überaus passende Reverenz an eine Autorin, deren Liebe zur Welt sich auch in der Streitbarkeit ihrer Urteile gezeigt hat.


Inhalt:

Intellektuelle in finsteren Zeiten
Das Geschehen der Pluralität
Im Negativraum des Erscheinens
Politische Optik
Liebe zum Leben, Liebe zur Welt
Die Weltlosigkeitshypothese
Eichmanns Unfreiheit
Assimilation und Diskriminierung
Paradoxien der Gleichheit
Das Erscheinen des Streits

Autorenporträt  
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