Dass etwas klar wird ... und doch nicht klar. - Die Gespräche von Max Imdahl mit Vertrauensleuten der Bayer AG 1979-81

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Produktdetails  
Verlag wbv Media GmbH
Auflage 02.08.2024
Seiten 177
Format 23,1  x  15,1  x  1,4 cm
Gewicht 386 g
ISBN-10 3763977120
ISBN-13 9783763977123
Bestell-Nr 76397712A

Produktbeschreibung  

Vor rund 50 Jahren unternahm der Kunsthistoriker Max Imdahl ein ungewöhnliches Experiment. Er erklärte sich bereit, in regelmäßigen Abständen mit Arbeitern und Angestellten der Bayer AG Leverkusen über Werke moderner, insbesondere ungegenständlicher Kunst zu sprechen. Damit verließ er das ‚sichere' Terrain des Universitären und begab sich in einen genuin kunstpädagogischen Vermittlungszusammenhang, der ihn als Wissenschaftler, aber auch als Person durchaus herausforderte.
Statt eines Vortrags bzw. einer Führung wählte er das Format eines gemeinsamen Gesprächs und verknüpfte eine fachliche Auseinandersetzung mit Bildungsansprüchen. Er wendete sich damit an ein Laienpublikum, das ihn durchaus selbstbewusst mit eigenen Sichtweisen auf moderne Kunst konfrontierte. So waren in der Regel Imdahls Fragen an die gezeigten Werke andere als die der TeilnehmerInnen, was nicht nur Blick aller weitete, sondern auch zu Situationen fruchtbarer Reibung führte.
Sechs dieser Gespräche liegen seit 1982 transkribiert im Band "Arbeiter diskutieren moderne Kunst" vor. Ein Glücksfall war, dass im Laufe der Untersuchung unverhofft Audiomaterial auftauchte, das plötzlich die Gespräche plastisch werden ließ und völlig neue Eindrücke vermittelte.
In dieser Publikation werden nun die Ergebnisse zusammengetragen, die sich aus der Untersuchung dieser Gespräche ergaben, wobei ein besonderes Augenmerk auf der Diskrepanz zwischen den transkribiert vorliegenden Texten und der tatsächlichen Performance liegt. Vor allem hier lassen sich jene Qualitäten ausmachen, die die Gespräche von Imdahl für eine aktuelle Diskussion um eine zeitgemäße Vermittlung von Kunst so relevant machen.

Autorenporträt  
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