| Verlag | Suhrkamp |
| Auflage | 2020 |
| Seiten | 215 |
| Format | 10,8 x 17,7 x 0,8 cm |
| Gewicht | 137 g |
| Reihe | suhrkamp taschenbuch wissenschaft |
| Übersetzer | Ulrich Kunzmann |
| ISBN-10 | 3518298739 |
| ISBN-13 | 9783518298732 |
| Bestell-Nr | 51829873A |
Im 18. Jahrhundert fasziniert ein neues Fluidum die Welt: die Elektrizität. Mit ihr wird die Intensität zum Ideal für den Menschen und zum Begriff der Philosophie. Von der Macht Nietzsches bis zum Vitalismus Deleuze', von der nervösen Erregung der Libertins bis zum Adrenalinkick der Begierde, der Leistung und der Extremsportarten: Die Intensität organisiert unsere Welt, sie ist der höchste Wert des modernen Lebens. Die ständige Suche nach Intensität ist allerdings auch erschöpfend und wirkt sich negativ auf die Umwelt aus. Apathie und Depression signalisieren das Ende des großen Wachstums- und Intensitätsrauschs. In seinem mitreißenden Essay fordert Tristan Garcia daher eine Ethik der Intensität.
Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
Ein Bild: Wie sich die Elektrizität auf das Denken ausgewirkt hat
Eine Idee: Um etwas mit sich selbst zu vergleichen
Ein Konzept: »Man müsste alles mit Intensitäten interpretieren«
Ein moralisches Ideal: Der intensive Mensch
Ein ethisches Ideal: Intensiv leben
Ein entgegengesetztes Konzept: Der Routineeffekt
Eine entgegengesetzte Idee: In der ethischen Zwickmühle
Ein entgegengesetztes Bild: Etwas widersetzt sich
