Das Lalebuch - Wunderseltsame, abenteuerliche, unerhörte und bisher unbeschriebene Geschichten und Taten der Lalen zu Laleburg. Aus dem Deutschen des 16. Jahrhunderts von Reinhard Kaiser
| Verlag | Galiani |
| Auflage | 04.03.2021 |
| Seiten | 240 |
| Format | 19,2 x 12,0 x 2,4 cm |
| Gewicht | 304 g |
| ISBN-10 | 3869712368 |
| ISBN-13 | 9783869712369 |
| Bestell-Nr | 86971236M |
Vergessen Sie die Schildbürger - hier kommt das urkomische Original aus dem 16. Jahrhundert!
Die Welt steht Kopf, die Komik feiert Urstände. In sprachgenialer Übertragung bringt Reinhard Kaiser uns ein Grundbuch deutschen Humors wieder nahe.
Till Eulenspiegel, Dr. Faustus und das Schildbürgerbuch sind die berühmten Volksbücher des 16. Jahrhunderts. Das Schildbürgerbuch allerdings ist ein dreistes Plagiat des wenige Monate zuvor publizierten Lalebuchs; jemand hat den Titel geändert und das Wort 'Lale' durch 'Schildbürger' ersetzt. Grimmelshausen-Übersetzer Reinhard Kaiser hat nun den echten 'ersten komischen Roman Deutschlands' in modernes Deutsch übertragen, unter Beibehaltung des Sprachwitzes und -wahnsinns der Zeit.
Was geschieht? In Laleburg herrscht großes Durcheinander. Die durch ihre Weisheit bekannten Männer dienen an fremden Höfen als Berater, die Frauen müssen die entvölkerte Stadt allein regieren. Man schmiedet einen Plan: Die Männer sollen zurückkehren und nur noch närrisch agieren. Also begehen die Lalen eine skurrile Tat nach der anderen: Sie bauen ein Rathaus ohne Fenster, wollen das Tageslicht in Säcken tragen, stellen einen Krebs vor Gericht ...
Ein vergessenes Kleinod satirischer Literatur in neuem Licht - erstmals mit dem urkomischen Anhang des Erstdrucks: die 'Neuen Zeitungen aus der ganzen Welt'.