Das Dasein und das isolierte Subjekt - Die Frage der philosophischen Selbstinterpretation des Menschen bei Heidegger

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Produktdetails  
Verlag Mohr Siebeck
Auflage 10.06.2026
Seiten 345
Format 22,9  x  15,4  x  1,9 cm
Broschur
Gewicht 528 g
Reihe Philosophische Untersuchungen
ISBN-10 3161645901
ISBN-13 9783161645907
Bestell-Nr 16164590A

Produktbeschreibung  

Aris Tsoullos examines the philosophical question of the human being, understood - in methodological continuity with Heidegger's hermeneutic phenomenology - as a phenomenon of "Dasein". Unlike "present things", "available equipment", "existing numerical relations" or "living" animals, Dasein "exists" insofar as it "projects" itself onto possibilities to be fulfilled while preconceptually understanding being - both its own and the manifold being of other entities. Nevertheless, it tends to interpret itself in the light of the being of things ("presence"). his tendency toward ontological reification, which arises already in pre-theoretical existence, is described by the author as the "problem of discrepancy" between the being of Dasein and the being of things that determines its natural self-interpretation. The philosophical tradition, in this regard, asks indiscriminately for the essence rather than the being of any entity, which is why it objectifies and determines the human being as a "present-at-hand thing" - for example as "animal rationale" or "res cogitans". First, the author explains, in the context of a "preliminary task" of the problem of discrepancy, the concept of Dasein within the horizon of the question of being and the totality of "modes of being" ("Seinsidee"). Building on this, he turns to the "genetic interpretive task" of this discrepancy, taking into account the parallel modifications of the enactment of existence and the understanding of being in Dasein, as well as his formulated "ontological question of unity". The modifications of the understanding of being reveal the ontological tendency of "isolation," which corresponds to the gradual loss of the original unity of being as existence and readiness-to-hand, and the formation of simplicity and abstraction as characteristic features of the various modes of presence. This becomes particularly evident in Descartes' leveling of being in general as "substance" and "substantiality," from which the interpretation of Dasein as an isolated "ego" emerges.


Inhalt:


Einleitung: die hermeneutisch-phänomenologische Frage nach der philosophischen Selbstinterpretation des Menschen im Lichte der Seinsfrage und der fundamentalontologischen Problematik der Einheit



1. Kapitel: Seinsfrage und Dasein



1.1. Die Phänomenologie im Lichte der ontologischen Differenz



1.1.1. Die ontologische Differenz als Thema der Phänomenologie



1.1.2. Die Phänomenologie als die Wissenschaft des Seins selbst



1.1.3. Die Seinsidee als Ziel der Seinsfrage



1.1.4. Heideggers Wiederholung der Seinsfrage



1.2. Die innersystematische Bestimmung: Das Dasein im Lichte der Seinsfrage



1.2.1. Das Dasein als reiner Seinsausdruck und Boden für die Seinsfrage



1.2.2. Der nur vorbereitende Sinn der Daseinsanalytik



1.2.3. Das Seiende "Mensch" als das gemeinsame Designatum



2. Kapitel: Seinsidee und Dasein



2.1. Die dichotomische Seinsidee und die ontologische Grundverschiedenheit des Daseins



2.1.1. Traditionelle und hermeneutisch-phänomenologische Perspektiven auf die Seinsdichotomie und den Seinsbegriff



2.1.2. Das vorbegriffliche Selbstwissen des Daseins als Dasein



2.1.3. Der latente Vollzug der ontologischen Differenz



2.1.4. Die differente Komplexität des Existenzvollzugs



2.1.5. Die Implikationen der ontologischen Grundverschiedenheit des Daseins



2.2. Die dichotomische Seinsidee und die innerontologische Bestimmung des gemeinsamen Designatums



2.2.1. Die Idee der Vorhandenheit



2.2.2. Die Idee der Existenz



2.2.3. Die innerontologische Bestimmung: Das Dasein im Lichte der Seinsidee



3. Kapitel: Daseinsauslegung und Isoliertheit



3.1. Die Daseinsauslegung und das existenzial-ontologische Phänomen der Einheit



3.1.1. Die Auslegung und die Daseinsauslegung



3.1.2. Die Diskrepanz im Lichte des In-der-Welt-seins als Apriori der Daseinsauslegung



3.1.3. Die Diskrepanz am Gegensatz des In-der-Welt-seienden Daseins und des isolierten Subjekts



3.2. Die hermeneutisch-phänomenologische Genesis des theoretischen Verhaltens



3.2.1. Die nächste Welterfahrung und das ursprüngliche Phänomen der Welt



3.2.2. Die erste Isoliertheitsstufe und die weite Umwelt



3.2.3. Die zweite Isoliertheitsstufe: Die Situation der Ruhe und die Neugier



3.2.4. Die dritte Isoliertheitsstufe: Erkennen und Innerdinglichkeit



3.3. Die existenziale Genesis des isolierten Subjekts bei Descartes und seine phänomenologische Destruktion



3.3.1. Die cartesische Entdeckung des isolierten Subjekts im Lichte der Isoliertheit



3.3.2. Die phänomenologische Destruktion des isolierten Subjekts



Abschließende Betrachtungen: die philosophische Selbstinterpretation des Menschen im Lichte der Isoliertheit

Autorenporträt  
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