Auf Messers Schneide - Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor

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Produktdetails  
Verlag Beck
Auflage 17.02.2022
Seiten 664
Format 17,1 x 3,7 x 19,5 cm
Gewicht 567 g
Reihe Beck Paperback
ISBN-10 3406777430
ISBN-13 9783406777431
Bestell-Nr 40677743A

Produktbeschreibung  

WARUM DER ERSTE WELTKRIEG AUCH ANDERS HÄTTE AUSGEHEN KÖNNEN



War die deutsche Niederlage im Ersten Weltkrieg unvermeidbar? Holger Afflerbach zeigt, dass der Krieg auch anders hätte ausgehen können und sehr viel länger auf Messers Schneide stand als gemeinhin angenommen. Seit Ende 1914 wäre die deutsche Führung zudem wohl zu einem Kompromissfrieden bereit gewesen. Doch den Befürwortern eines Verhandlungsfriedens fehlte der Partner auf alliierter Seite. So wurde der Erste Weltkrieg über den Punkt hinaus verlängert, an dem er Europa in die Katastrophen des 20. Jahrhunderts stürzte.







  • "Ein anregendes und spannend zu lesendes Buch." - Markus Pöhlmann, Damals

  • "Eine fundamentale Infragestellung der heutigen geschichtspolitischen Wahrnehmung des Ersten Weltkrieges." - Herfried Münkler, Die ZEIT


Inhalt:

Einleitung



I. Hybris: Im Bewusstsein der Stärke



1 Der Weg in den Krieg


2 «Es kann kaum noch schief gehen»: Der Schlieffen-Plan und sein Scheitern


3 Tannenberg und der Aufstieg Hindenburgs


4 Das europäische Patt


5 Eine Strategie des Durchwurschtelns? Das Kriegsjahr 1915


6 «Eine barbarische Rohheit ohne Gleichen»: Blockade, U-Boot-Krieg und der Kampf um die amerikanische Neutralität


7 Der «Potatobread-Spirit»: Die «Heimatfront» in den ersten zwei Kriegsjahren


8 Die Quadratur des Kreises: Falkenhayn und Verdun 1916


9 Von allen Seiten: Der alliierte Allfrontenangriff im Sommer 1916 und sein Scheitern



II. Klimax: Im Scheitelpunkt des Krieges
10
«Eigentlich kann nur ein Wunder uns retten»: Die deutsche Führung und die Kriegsaussichten im Herbst 1916


11 Panischer Aktivismus: Die Radikalisierung der Kriegführung unter der dritten Obersten Heeresleitung


12 «Ein meisterhafter Coup»: Die Friedensfühler des Dezember 1916


13 Das verspielte Remis: Der unbeschränkte U-Boot-Krieg und der Kriegseintritt der USA




III. Nemesis: Die Niederlage der Mittelmächte und die Zerstörung des alten Europa
14
Die militärischen Entwicklungen im ersten Halbjahr 1917


15 Die erste russische Revolution und die Chancen auf Frieden mit der russischen Demokratie


16 «Kriegspsychose»? Das Friedensangebot des Deutschen Reichstags und die Ablösung Bethmann Hollwegs


17 «Die Entlarvung der Mittelmächte»? Sieg und Friedensschluss im Osten


18 «Glänzend, aber hoffnungslos»: Die Lage des Deutschen Reiches um die Jahreswende 1917/18


19 «Ludendorffs Hammer»: Der Angriff im Westen 1918


20 «Jetzt war der Krieg verloren»: Der militärische Zusammenbruch der Mittelmächte


21 «Als Sieger brutal, als Besiegte verächtlich»: Deutschlands Weg aus dem Krieg



Eine schreckliche Rechnung ist aufgelaufen und muss bezahlt werden




Anhang

Danksagung

Abkürzungen

Anmerkungen

Bibliographie

Kartenverzeichnis

Bildnachweis

Personenregister

Ortsregister

Autorenporträt  
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