Die Verkörperung des subversiven Künstlers im Text - Herbert Achternbuschs subjektkonstituierendes Schreiben im Frühwerk
| Verlag | BUCH & media |
| Auflage | 17.02.2026 |
| Seiten | 516 |
| Format | 15,5 x 3,6 x 22,0 cm |
| Gewicht | 840 g |
| ISBN-10 | 3962335145 |
| ISBN-13 | 9783962335144 |
| Bestell-Nr | 96233514A |
Am Anfang war das Schreiben. Für Herbert Achternbuschs Gesamtkunstwerk gilt das umso mehr: In den 1960er-Jahren gelangt er als Schriftsteller erstmals zu breiterer öffentlicher Aufmerksamkeit; seine Poetik gründet auf der Vorstellung, gegen die subjektivitätszersetzende Gesellschaft und den Tod des Individuums anzuschreiben. Dieses Drauflosschreiben dekonstruiert literarische wie diskursive Regeln und zielt auf die Verschmelzung von Körper und Wort in der Schreibbewegung ab - nicht zuletzt, um den Schreibenden als Subjekt der Gegenkultur im Text auferstehen zu lassen. Sebastian Fröhlich erarbeitet anhand von Achternbuschs ersten Veröffentlichungen, Archivdokumenten und Diskursen wie der Kritischen Theorie, Psychoanalyse oder Neoavantgarde ein analytisches Fundament, von dem aus sich die Genese von Achternbuschs medienüberschreitendem Gesamtkunstwerk als Zusammenhang beschreiben und neu entdecken lässt.
