Strategien der Selbstbehauptung - Vergangenheitspolitische Kommunikation an der Universität Göttingen (1945-1965)

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Produktdetails  
Verlag Wallstein
Auflage 2021
Seiten 357
Format 16,7 x 3,5 x 23,4 cm
Gewicht 739 g
Reihe Veröffentlichungen des zeitgeschichtlichen Arbeitskreises Niedersachsen
ISBN-10 3835338366
ISBN-13 9783835338364
Bestell-Nr 83533836A

Produktbeschreibung  

Das akademische Göttingen nach 1945: ein Neuanfang?

Das akademische Göttingen nach 1945 lässt sich als »Laboratorium der Selbstbehauptung« verstehen, in dem die lokale Hochschulelite ungeachtet ihrer NS-Belastung am Anspruch auf Weltdeutungskompetenz festhielt. Die Beiträge des Bandes untersuchen die vergangenheitspolitische Kommunikation, mit der zentrale Akteure vor allem aus der Physik und der Geschichtswissenschaft seit der Wiedereröffnung der Universität ihre Rolle im »Dritten Reich« zu überschreiben versuchten.

Aus dem Inhalt:
- Bernd Weisbrod: Akademische Schuld und biographische Illusion. Zum universitären Neuanfang 1945
- Kerstin Thieler: Gemischtes Doppel. Die Auseinandersetzung des Historikers Percy Ernst Schramm und seiner Frau Ehrengard mit dem NS zwischen Schuld, Verdrängung und Verantwortung
- Désirée Schauz: Vergangenheitspolitische Kommunikation im Privaten. Aufzeichnungen und Korrespondenzen des Biochemikers Adolf Windaus (1945-1949)
- Jan Renken: Erinnerung als Lebensaufgabe. Versöhnliche Wiederannäherung und politischer Widerspruch der Remigranten Max und Hedwig Born in der Bundesrepublik

Autorenporträt  
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