Zwischen Stigma und Alltag - Nachbarschaft, Zivilgesellschaft und Image von Großsiedlungen in den 1970er Jahren

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Produktdetails  
Verlag Franz Steiner Verlag
Auflage 17.02.2026
Seiten 383
Format 18,0 x 2,6 x 24,7 cm
Gewicht 776 g
Reihe Beiträge zur Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung
ISBN-10 3515140557
ISBN-13 9783515140553
Bestell-Nr 51514055A

Produktbeschreibung  

Großsiedlungen haben einen schlechten Ruf. Ihre Bewohner:innen sind mit Stigmatisierung und Abwertung ihrer Nachbarschaften konfrontiert. Diese Studie untersucht, wie die ersten Bewohner:innen zweier Großsiedlungen ihre Häuser, ihre Nachbarschaft und den Ruf ihres Stadtteils in den 1970er Jahren aktiv mitgestalteten. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen und Wahrnehmungen der Bewohner:innen des Osdorfer Borns in Hamburg und von Darmstadt-Kranichstein.

Die am Reißbrett geplanten Nachbarschaften standen zunächst vor großen Herausforderungen: Wichtige Einrichtungen fehlten, doch insbesondere der hohe Anteil an Kindern und jungen Familien war Anlass für intensives soziales und politisches Engagement. So entstand in beiden Stadtteilen eine lebendige Zivilgesellschaft, während sich der negative Ruf der Siedlungen verselbstständigte. Dabei nahmen die Bewohner:innen eine ambivalente Rolle ein: Ihre Forderungen betonten Mängel, wodurch die Siedlungen in der medialen Berichterstattung abgewertet wurden, während sie gleichzeitig für bessere Ausstattung und mehr Wohnqualität sorgten. Diese Widersprüche begleiten die Siedlungen bis heute.

Autorenporträt  
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