Zumutung Demokratie - Ein Essay

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Produktdetails  
Verlag Beck
Auflage 2. Auflage, 28.09.2023
Seiten 189
Format 13,2 x 1,6 x 20,7 cm
Klappenbroschur
Gewicht 243 g
Reihe Beck Paperback
ISBN-10 3406800084
ISBN-13 9783406800085
Bestell-Nr 40680008A

Produktbeschreibung  

"DIE ANDEREN" AUSHALTEN - SOPHIE SCHÖNBERGER ÜBER DIE DEMOKRATIE IN DER KRISE



Demokratie braucht Gemeinschaft. Denn sie setzt voraus, dass jeder Einzelne bereit ist, sich mit anderen Menschen zu einem Gemeinwesen zusammenfassen zu lassen. In letzter Zeit aber scheint diese Grundanforderung der Demokratie gefährdeter zu sein denn je. Die Verfassungsrechtlerin Sophie Schönberger untersucht, welche Zumutungen und Versprechen grundsätzlich in dem 'Wir' liegen, das für jede Demokratie konstituierend ist, und wie die Demokratie als Regierungs- wie als Lebensform dem Zusammenfinden und dem Auseinanderdriften der Individuen begegnet.



'Die Hölle', so wusste Jean-Paul Sartre, 'das sind die Anderen'. In eine besondere Spielart dieser Hölle versetzt uns die Demokratie, die uns als Staatsform nicht nur ein großes Versprechen politischer Freiheit macht, sondern auch die Zumutung auferlegt, die 'Anderen' mit all ihren abweichenden Meinungen, Bedürfnissen und Interessen tatsächlich zu ertragen. Die zunehmenden inneren Widerstände, denen demokratische Systeme aktuell verstärkt ausgesetzt sind, zeigen, dass diese Zumutung mittlerweile in wachsendem Maße als unerträglich erlebt wird und die Krise der Demokratie in besonderer Weise auch eine Krise der Gemeinschaft, des Einanderaushaltens und des Zusammenfindens ist.





  • Topaktuell

  • Woher kommt der Verlust des Vertrauens in die Demokratie?

  • Demokratie braucht soziale Interaktion

  • Ein Debattenbeitrag zur Krise unserer Gemeinschaft






Inhalt:

I. Einleitung: Wellen der Demokratie

II. Wir. Zumutungen und Versprechen der Demokratie


Der «Andere» - eine demokratische Zumutung

Wen halten wir aus?

Zusammen allein? Demokratische Versprechen der Gemeinsamkeit




III. Ich und Ihr. Parameter demokratischer Gemeinschaft

Die Entfaltung des Ich und seine Darstellung im Ihr

Meine Freiheit, Deine Freiheit, unsere Freiheit

Ich mit mir: sich selbst ertragen

Kein Du, kein Ihr, nur Ich und Wir. Vom Kerngeschäft des Populismus




IV. Zusammenfinden und Auseinanderdriften

Miteinander regieren

Miteinander reden

Miteinander leben




V. Schluss: Begegnungen





Literatur

Anmerkungen

Personenregister

Autorenporträt  
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