Zoo. Briefe nicht über Liebe, oder Die Dritte Heloise - Gewählt in die Hotlist 2022

Gebundene Ausgabe
22,00 €
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Vergleich zu ehemaliger UVP6
14,99 € 38,70 €6
Vergleich zu ehemaliger UVP6
14,99 € 38,70 €6
Als Mängelexemplar2
7,99 € 14,00 €2
Als Mängelexemplar1
5,99 € 13,00 €1
Als Mängelexemplar1
5,99 € 22,00 €1
Als Mängelexemplar1
5,99 € 22,00 €1
Als Mängelexemplar1
12,99 € 30,00 €1

Produktdetails  
Verlag Guggolz
Auflage März 2022
Seiten 189
Format 12,0 x 0,2 x 19,0 cm
Mit Lesebändchen
Gewicht 260 g
ISBN-10 3945370345
ISBN-13 9783945370346
Bestell-Nr 94537034A

Produktbeschreibung  

Viktor Schklowski (1893-1984) schrieb »Zoo. Briefe nicht über Liebe, oder Die Dritte Heloise« Anfang 1923 in Berlin, wo sich zu der Zeit eine ganze Kolonie russischer Autoren und Künstler aufhielt. Schklowski hatte sich in Alja (Elsa) Triolet verliebt (die Schwester von Majakowskis Geliebter Lilja Brik wurde später als französische Schriftstellerin bekannt), stieß jedoch nicht auf Gegenliebe. Da Alja ihn auf Distanz hielt, schrieb er ihr Briefe, die auf Wunsch der Adressatin aber nicht von Liebe handeln durften. Aus dieser Spielregel entstand ein höchst ungewöhnliches Buch, in dem reales Dokument und Fiktion unmöglich auseinanderzuhalten sind - eine flirrende literarische Illusion. »Zoo« erschien noch 1923 in Berlin: Es wurde Schklowskis größter literarischer Erfolg.

Der verliebte Korrespondent macht aus der ihm diktierten Auflage das Beste: Seine Briefe erzählen vom mühsamen Alltag im Exil, von Streifzügen durch die deutsche Metropole und ihre Kunstszene, aber auch vom Heimweh nach Russland und den politischen Umbrüchen der Zeit. Doch wo es nirgends um Liebe gehen soll, handelt zugleich alles von ihr - Schklowskis und Triolets Briefe sind durchdrungen von Sehnsucht und Begehren. Traurig und komisch, ironisch und paradox: Olga Radetzkajas Übersetzung zeichnet Schklowskis oft abrupte Tonart- und Themenwechsel in ihrer Übersetzung präzise nach und legt die literarischen, biografischen und politischen Schichten des Textes frei. »Zoo« ist ein raffiniertes Vexierspiel, das tänzelnd alle Genregrenzen sprengt - und zugleich ein berührender Einblick in das Liebesleid eines unglücklichen Berliner Exilanten.

Autorenporträt  
Mehr Angebote zum Thema