'Wo zwei zusammenkommen in rechter Ehe . . .' - Soziogenetische und psychogenetische Studien über Eheschließungsvorgänge vom 12.-15. Jahrhundert. Vorw. v. Norbert Elias

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Produktdetails  
Verlag Suhrkamp
Auflage 1985
Seiten 454
Format 12,0 x 2,8 x 20,0 cm
Gewicht 452 g
ISBN-10 3518577050
ISBN-13 9783518577059
Bestell-Nr 51857705A

Produktbeschreibung  

Die Ehe war seit langem und ist bis in unsere Tage hinein die einzige als sozial legitim anerkannte Form der Geschlechterbeziehung. Diese Monopolstellung ist in den entwickelteren Ländern erst in unseren Tagen erschüttert und zum Teil durchbrochen worden. Gerade darum ist es heute von besonderem Interesse, sich zu vergegenwärtigen, warum es in früheren Zeiten als unabweislich erschien, daß die Beziehung von Mann und Frau einer öffentlichen Legitimierung bedürfe, und vor allem auch, welche Instanzen den Anspruch erhoben, eine Geschlechterbeziehung als Ehe zu legitimieren, und Macht genug hatten, die Anerkennung dieses Anspruches durchzusetzen. Das sind die Fragen, die im Mittelpunkt dieses Buches stehen. Die Perspektive von Schröters Untersuchung unterscheidet sich explizit von rechts- und vor allem kirchenrechtsgeschichtlichen Traditionen, zu deren Domäne das Thema, zumindest in Deutschland, noch weithin gehört, die sich aber, wie es scheint, nicht genügend von den Problemdefinitionen und Machtinteressen der Instanzen, mit denen sie sich beschäftigen - des Staates und der Kirche -, zu distanzieren vermögen. Eine Fülle intensiver Fallstudien machen Michael Schröters Darstellung ebenso plausibel wie lebendig. Als Quellen nutzt er neben Gesetzen und theologischen Traktaten vor allem Berichte über tatsächliche Eheschließungen etwa in mittelalterlichen Kleinepen oder Gerichtsakten.

Inhaltsverzeichnis:

Mit einem Vorwort von Norbert Elias

Autorenporträt  
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