Wissen, Internationalität und Kolonialität in Sozialer Arbeit - Diskursanalyse und Social Cartography von Curricula aus kolonialkritischer Perspektive

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Produktdetails  
Verlag Verlag Barbara Budrich
Auflage 16.02.2026
Seiten 378
Format 15,0 x 2,2 x 21,1 cm
Gewicht 540 g
ISBN-10 3966651149
ISBN-13 9783966651141
Bestell-Nr 96665114A

Produktbeschreibung  

Soziale Arbeit ist mit kolonialen Machtverhältnissen verwoben, insbesondere, wenn sie in internationalen Kontexten agiert. Nina Westerholt analysiert koloniale Kontinuitäten und epistemische Gewalt in der Wissensproduktion anhand der Curricula von Studiengängen Sozialer Arbeit mit internationalem Fokus. Auf Basis kolonialkritischer und Indigener Theorien zeigt sie Möglichkeiten für eine Erweiterung von Wissensverständnissen und kolonialkritische Curriculumgestaltung auf.


Inhalt:

Vorwort und Dank
Abkürzungsverzeichnis
Verzeichnis der Sonderzeichen
Tabellenverzeichnis
Kartenverzeichnis
Farbenlegende der Karten
Legende zum Aufbau der Karten
1 Einleitung
1.1 Thematische Hinführung
1.2 Forschungsfragen und Erkenntnisinteressen
1.3 Verortung zu bisherigen Studien
1.4 Forschungsperspektive
1.5 Aufbau
2 Kolonialismus, Wissen und Macht
2.1 Kolonialismus
2.1.1 Kolonialismus und Kolonialität
2.1.2 Postkolonial + Dekolonial = kolonialkritisch
2.2 Wissen und Macht
2.2.1 Begriffsklärung: Macht, Wissen und Wissensproduktion
2.2.2 Zusammenhang von Wissen und Macht / Hegemonie
2.2.3 Epistemische Gewalt
2.2.4 Decolonizing University
3 Studiengänge Sozialer Arbeit mit internationalem Fokus
3.1 Verständnisse von Internationalität
3.2 Verwandte Ansätze zu Internationalität
3.2.1 Transnationale Soziale Arbeit
3.2.2 Globalisierung und Soziale Arbeit
3.2.3 Glokalisierung oder das Zusammenspiel von Universalisierung und Lokalisierung Sozialer Arbeit
3.2.4 Indigenisierung Sozialer Arbeit und Indigene Soziale Arbeit
3.2.5 Interkulturelle und transkulturelle Soziale Arbeit
3.3 Koloniale Machtverhältnisse in Wissen und Wissensproduktion von Studiengängen Sozialer Arbeit mit internationalem Fokus
3.3.1 Wissen und Machtverhältnisse in der Sozialen Arbeit
3.3.2 Koloniale Geschichte Sozialer Arbeit und ihrer Ausbildung
3.3.3 Internationalisierung der Sozialen Arbeit und ihrer Ausbildung
3.3.4 Hegemonie der Minority World in der Wissensproduktion Sozialer Arbeit mit internationalem Fokus
3.3.5 Ausschluss, Ausbeutung und Zerstörung von Wissen der Majority World
3.3.6 Kulturelle und sprachliche Hegemonie in Studiengängen Sozialer Arbeit
3.3.7 Dekolonialisierung (der Curricula) Sozialer Arbeit
4 Decolonizing Methodologies
4.1 Entstehung und theoretische Verortung
4.2 Wie und mit welchem Ziel Methodologien dekolonisieren?
4.3 Warum Methodologien dekolonisieren?
4.4 Exklusion von Wissen und Rewriting History
4.5 Ausbeutung, Teilen/Zurückgeben und Schutz Indigener Wissen
4.6 Research Adventures on Indigenous Lands
4.7 Indigene Forschungsagenden
4.8 Forschung und soziale Gerechtigkeit
4.9 Dekolonialisierung meiner Forschungsmethodologie?
5 Erziehungswissenschaftliche Diskursanalyse und Social Cartography
5.1 Diskursforschung
5.2 Erziehungswissenschaftliche Diskursanalyse
5.3 Social Cartography
5.4 Vorgehen im Forschungsprozess
5.4.1 Theoretische Sensibilität und Konkretisierung der Fragestellung
5.4.2 Auswahl des Datentyps
5.4.3 Sondierung des Untersuchungsfeldes
5.4.4 Zusammenstellung des Datenkorpus und Reduktion des Datenmaterials
5.4.5 Verwaltung, Strukturierung und Aufbereitung des Datenmaterials
5.4.6 Codieren
5.4.7 Kartografierung
6 Wissensverständnisse in Studiengängen Sozialer Arbeit mit internationalem Fokus und deren Bedeutung für Internationalität
6.1 Reflexion des Zusammenhangs von Wissen(-sproduktion) und Macht
6.1.1 Gewordenheit des Wissens
6.1.2 Geschichtsbewusstsein
6.1.3 Forschungsverantwortung
6.1.4 (Koloniale) Machtverhältnisse in Sozialer Arbeit mit internationalem Fokus
6.1.5 Exkurs: Machtkritische Ansätze
6.1.6 Diskurse, diskursive Lücken und deren Möglichkeiten zur Reflexion des Zusammenhangs von Wissen(-sproduktion) und Macht
6.2 Einschluss und Ausschluss von Wissen
6.2.1 Auswahl der Wissensform
6.2.2 Begrenzung der Wissensherkunft
6.2.3 Sprachen als Ein- und Ausschluss
6.2.4 Bezugnahme auf Standards
6.2.5 Länderwissen
6.2.6 Diskurse, diskursive Lücken und deren Möglichkeiten zum Einschluss und Ausschluss von Wissen
6.3 Zurückgabe/Teilen und Ausbeutung von Wissen
6.3.1 Forschung in internationalen Kontexten
6.3.2 Positioniertheit
6.3.3 Partizipative Forschung
6.3.4 Eigenständigkeit
6.3.5 Daten erheben und Ergebnisse verbreiten
6.3.6 Diskurse, diskursive Lücken und deren Möglichkeiten zur Zurückgabe bzw. Teilen und Ausbeutung von Wissen
7 Schlussbetrachtung
7.1 Ergebnisstrukturen
7.2 Querverbindungen
7.2.1 Querverbindungen ausgehend von der Wissenskonzeptualisierung 'Reflexion des Zusammenhangs von Wissen(-sproduktion) und Macht'
7.2.2 Querverbindungen ausgehend von der Wissenskonzeptualisierung 'Einschluss und Ausschluss von Wissen'
7.2.3 Querverbindungen ausgehend von der Wissenskonzeptualisierung 'Zurückgabe/Teilen und Ausbeutung von Wissen'
7.2.4 Themenkarte
7.3 Rückblick
7.4 Ausblick
Literaturverzeichnis
Anhang

Autorenporträt  
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