| Verlag | Suhrkamp |
| Auflage | 02.10.2018 |
| Seiten | 113 |
| Format | 13,4 x 21,4 x 1,5 cm |
| Großformatiges Paperback. Klappenbroschur | |
| Gewicht | 232 g |
| Reihe | suhrkamp taschenbuch 4933 |
| ISBN-10 | 3518469339 |
| ISBN-13 | 9783518469330 |
| Bestell-Nr | 51846933A |
Unsere Gegenwart: Erneut der Gesang eines großen 'Wir'? Andreas Maier bleibt es mulmig dabei. Sein alter ego in Was wir waren beharrt darauf, ein Einzelwesen zu sein, das nicht kollektiviert werden kann und darf in gesellschaftlichen Utopien welcher Couleur auch immer.
Immer wieder die Kindheit, die Jugend, das Früher und das Jetzt einholend setzt er unsere vergangenen Jahrzehnte wie ein Puzzle zusammen. Von der Herkunft in der Wetterau über Reisen nach Dänemark, Italien oder in die 'fernste Ferne': einmal über den Main in den Nachbarstadtteil Bornheim. Was sind wir, was ist das Fremde? Die hier versammelten Kolumnen, immer vom scheinbar Kleinen, vom Detail, vom Unspektakulären ausgehend, sind zugleich eine literarische Rückholung dessen, was wir sind und was wir waren.Inhalt:
Neulich war ich im Keller des Verlags
Neulich sah ich meinen Onkel zum letzten Mal
Neulich dachte ich an dieses eigenartige Leben
Neulich erhielt ich einen Leserbrief
Neulich bestimmten wir einen Begriff
Neulich wurde ich gefragt, was der Mensch sei
Neulich war ich im Ausland
Neulich war ich in einem venezianischen Palazzo
Neulich dachte ich an meinen Bart
Neulich stand ich unter Kühen
Neulich begann ich zu zittern
Neulich in Freiburg
Neulich war der Peter bei mir
Neulich wurde ich mal wieder unpolitisch
Neulich bin ich alt geworden
Neulich dachte ich über Besenkammern nach
Neulich dachte ich über das Unwort nach
Neulich beendete ich einen Roman
Neulich dachte ich an die Zeit, als alles in Ordnung war
Neulich waren wir beim Karl
Neulich fuhr ich nach Wien