Vom Versuch, Biografien zu nationalisieren - Die Deutsche Volksliste in der Region Lodz: Vorgeschichte, Umsetzung und Nachwirkungen 1914-1960

Gebundene Ausgabe
109,00 €
inkl. MwSt. versandkostenfrei!

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 6,50 €3
Preisbindung aufgehoben3
6,99 € 12,99 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 19,95 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 24,90 €3
Preisbindung aufgehoben3
3,99 € 9,99 €3
Preisbindung aufgehoben3
21,99 € 59,95 €3
Preisbindung aufgehoben3
1,99 € 12,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,95 €3
Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 18,00 €3
Vergleich zu UVP4
17,99 € 49,90 €4

Produktdetails  
Verlag Brill Schöningh
Auflage 2026
Seiten 447
Format 16,5 x 4,0 x 24,5 cm
Gewicht 990 g
Reihe Fokus
ISBN-10 3506797352
ISBN-13 9783506797353
Bestell-Nr 50679735A

Produktbeschreibung  

Eine Biografie birgt immer etwas Politisches, insbesondere in Zeiten des Krieges und der Krisen. In dieser Studie stellt Michal Turski die Biografien der Lodzer Deutschen zwischen 1914 und 1960 dar. Dabei führte die deutsche Besatzung Polens zwischen 1939 und 1945 zu staatsbürgerschaftlichen Dilemmata mit schwerwiegenden Folgen. Die zunächst in Wartheland eingeführte "Deutsche Volksliste" bedeutete für alle ehemaligen Bürger Polens der deutschen Nationalität immense Probleme. Soll man Volksdeutscher werden oder soll man dieses Angebot ablehnen und nach dem Krieg weiter in Polen leben? Die Region Lodz gilt als das Beispiel für die Folgen der Nationalisierung von Biografien: Vor 1939 lebten Polen, Juden und Deutsche zusammen, ab 1930 jedoch immer mehr voneinander getrennt. Die Lodzer Verhältnisse dieser Zeit bieten ein Forschungsfeld, in dem die Auswirkungen, welche die rassistische Bevölkerungspolitik auf Biografien einzelner Personen hatte, anhand von zeitgenössischen Quellen untersucht werden können.

Autorenporträt  
Mehr Angebote zum Thema