Stalin und der Genozid

Gebundene Ausgabe
20,00 €
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 16,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 16,90 €3
Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 7,95 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 25,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 14,95 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 24,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
15,99 € 50,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
8,99 € 19,90 €3

Produktdetails  
Verlag Suhrkamp
Auflage 17.06.2026
Seiten 157
Format 13,5 x 21,5 x 1,1 cm
Gewicht 342 g
ISBN-10 3518244477
ISBN-13 9783518244470
Bestell-Nr 51824447A

Produktbeschreibung  

Unter Stalin wurden in den 30er Jahren mehr als eine Million Sowjetbürger umgebracht, Millionen andere starben durch Zwangsarbeit, Deportation, Hungersnot, Lagerhaft oder während Folterverhören. Diese Verbrechen galten zu Zeiten des Kalten Krieges nicht als Genozid. Die hohen Ideale für die Stalin angeblich gekämpft hatte, verhinderten eine Auseinandersetzung. Zudem galt diese Verfolgung der eigenen Bevölkerung als Teil der Kriegsvorbereitung; der Ausgang des Zweiten Weltkriegs schien dieses Vorgehen zu rechtfertigen. Auch nach internationalem Recht galt der Mord an sozialen oder politischen Minderheiten nicht als Genozid.
Norman Naimark erweitert die Kriterien für den Genozid - die UN-Konventionen von 1948 waren unter großem sowjetischen Einfluss entstanden - und kann so darlegen, daß der von Stalin befohlene Massenmord ein Genozid war. Er erzählt die erschütternden Geschichten der systematischen Vernichtung. Er betrachtet die Unterwerfung und Auslöschung der sogenannten Kulaken, den Holodomor, also die Ermordung durch Hunger in der Ukraine, die Unterdrückung und Ermordung von 'Volksfeinden' und die Große Säuberung zwischen 1936 und 1938. Und er kommt zu dem Schluß, daß der Genozid - ähnlich wie der Holocaust - nicht ohne die Figur des charismatischen Diktators möglich war.

Autorenporträt  
Mehr Angebote zum Thema