Schuld war mein Hobby - Bilanz einer Familie

Taschenbuch
18,00 €
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Als Mängelexemplar1
4,99 € 12,00 €1
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 38,00 €3
Als Mängelexemplar1
4,99 € 10,00 €1

Produktdetails  
Verlag Edition Nautilus
Auflage 04.03.2024
Seiten 128
Format 14,7 x 4,2 x 20,4 cm
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
Gewicht 176 g
Reihe Nautilus Flugschrift
ISBN-10 3960543484
ISBN-13 9783960543480
Bestell-Nr 96054348A

Produktbeschreibung  

Ein Düsseldorfer Galerist macht Hans-Christian Dany das Angebot, gegen einen Pauschalbetrag zwölf Texte zu schreiben, die online veröffentlicht werden sollen. Ohne Vorgabe von Thema oder Umfang. Der Auftrag mutiert zur literarischen Reise in den Zerfall einer Familie, der sich als Symptom für das Leben in einem kranken Land der Nachkriegsgeschichte erweist. Dany schreibt über sein Erbe im juristischen und im übertragenen Sinne, über buchhalterische wie emotionale Forderungen und Verbindlichkeiten und über den eigenen (fast unglaublichen) Weg vom Künstler und Schriftsteller zum verschuldeten Firmenerben, unfreiwilligen Arbeitgeber und 'Minusmillionär'. Die Reflexionen zwischen Kunst und großem Geld sind nicht nur autobiografische Essays, sondern auch Versuche einer eigenen Standortbestimmung im ausklingenden Neoliberalismus.
Eine ironische Wende nimmt das Projekt über Schulden und Schuld, als sich abzeichnet, dass der Galerist die versprochenen Honorare möglicherweise nicht zahlen wird, und sich die Frage, was man (und wer?) sich leisten kann, auf wieder andere Weise stellt. Verlassen vom Auftraggeber, beginnt der Text, seine eigene Dynamik zu entwickeln.

'Wer braucht 800 Seiten, um vom Niedergang einer Kaufmannsfamilie zu erzählen? Hans-Christian Dany reichen knapp 130. Dabei bleibt er scharfsinnig, mäßig gut gelaunt, eine der originellsten Stimmen Hamburgs.' Oskar Piegsa, Juror Hubert-Fichte-Preis

Autorenporträt  
Mehr Angebote zum Thema