Schon wieder abgehauen - Wie ein Problemhund mein Leben aufmischte - und warum mir nichts Besseres passieren konnte

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Produktdetails  
Verlag Gräfe & Unzer
Auflage 07.10.2024
Seiten 288
Format 13,7  x  2,0  x  2,0 cm
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
Gewicht 362 g
ISBN-10 3833894903
ISBN-13 9783833894909
Bestell-Nr 83389490A

Produktbeschreibung  

Dieses Buch ist kein Hunde-Erziehungsratgeber. Kein Buch vom Standpunkt des Experten aus, die wir ja alle zutiefst verehren. Die meisten von uns können auch im Schlaf Cesar Millan zitieren. Wir kennen die Tools, Verhaltensprinzipien und tausend Dinge mehr. Und versuchen, sie mit unseren Hunden umzusetzen. 24-7. Oder manchmal halt auch nicht.

Mit wunderbar feiner Selbstironie erzählt Bestseller-Autorin Karin Michalke in ihrem Memoir von ihrer ersten Begegnung mit Billy-Joe, davon, wie sie sich restlos in den schönen Labrador-Mix verliebt, aber in der Folge auch vom seelischen Aufruhr einer verzweifelten Hundebesitzerin, die versucht, ihren Hund in den Griff zu bekommen. Von vielen Hundetrainer:innen, Seminaren, Workshops, Zusammenbrüchen und Durchbrüchen, von ihrem Üben, ihren Erfolgen und ihren Rückschlägen. Doch am Ende hat der Problemhund nicht nur ihr Leben kräftig durcheinandergewirbelt, sondern ihr auch einen völlig neuen Weg zum Glück gezeigt. Und ihr den Mut gegeben, so zu leben, wie sie ist.




Inhalt:

Aus dem Manuskript: -"Schau ihn dir wenigstens an". Meine Nachbarin hat eine Annonce ausgedruckt. Platziert sie strategisch schlau zwischen unsere Kaffeetassen. -Bernstein-Augen, geschmeidig wie ein Tiger, Tennisball im Maul... Jeder Mensch braucht jemanden. -20 Minuten später hockt er auf der Rücksitzbank meines Passat...ich habe einen großen schwarzen Hund... -Er wiegt 35 Kilo und direkt aufwecken will ich ihn auch nicht. Ab und zu macht er einen kleinen Schnarcher....Ich bin zum ersten Mal seit 679 Tagen nicht mehr einsam. -Murmeltiere sind Champions League. Also üben wir mit einem Fußball...Ich bin voller Zuversicht. -Wharrrr Wharrrr Wharrr Whroarrrrrrrrrrr! 40 Meter unter mir steht ein Mann vor einem wild zuckenden Körperknäuel. Eine Leine führt von der Hand des Mannes zu dem Knäuel. Ein Teil des Knäuels ist schwarz. Und brüllt "Whroarrr Whroarrr" wie ein Höllenhund. -Übermorgen ist die nächste Trainingsstunde bei Evelyn. -Ich pflücke das Stachelhalsband von der Garderobe und werfe es in die Mülltonne. Deckel zu. -Wochenlang suche ich schon. Ich habe nur noch Fachbegriffe im Kopf. Alles klingt nach Höchstleistung. Und nach...Versagen. Irgendwann muss ich irgendwo anrufen. -Prompt werde ich eingeteilt. Freitags, in die Rüpel-Gruppe. -"Du musst neutral bleiben...Er soll's nicht mit dir verknüpfen. Sondern nur mit seinem Verhalten gegen andere Hunde.. Wir müssen dran bleiben, sagt sie" -Ich stoppe erst wieder auf dem Parkplatz des Tierheims..."Ich will...ich muss diesen Hund abgeben." stürzt es aus mir heraus. -Ich kann die Sterne sehen. Milliarden und Milliarden von Sternen...Etwas neben mir schnarcht. Ein Hundepfurz zieht durch den Bus. Ich sage "Boah, Billy, pfui Teufel." Und bin der glücklichste Mensch der Welt.

Autorenporträt  
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