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Produktdetails  
Verlag TibiaPress
Umfang 1584 Seiten
Gewicht 2263 g
Bestell-Nr 09002838X

Produktbeschreibung  

Eine außergewöhnliche Reihe zum Schnäppchenpreis! Die Infocomics in Buchform erklären spielerisch komplexe Themen und helfen diese besser zu verstehen und einzuschätzen.

Im Paket enthalten:

  • 9783935254403 - Unendlichkeit - Ein Sachcomic
  • 9783935254229 - Kapitalismus - Ein Sachcomic
  • 9783935254502 - Literaturtheorie - Ein Sachcomic
  • 9783935254489 - Evolutionspsychologie - Ein Sachcomic
  • 9783935254410 - "Kontinentale" Philosophie - Ein Sachcomic
  • 9783935254496 - Freud in der Diskussion - Ein Sachcomic
  • 9783935254458 - Machiavelli - Ein Sachcomic
  • 9783935254311 - Ökonomie - Ein Sachcomic
  • 9783935254465 - Anthropologie - Ein Sachcomic
  • 9783935254472 - Wittgenstein - Ein Sachcomic


Ewigkeit dauert lange, besonders gegen Ende.(Woody Allen)

Auch der längste Weg, beginnt mit dem ersten Schritt!" und womit beginnt der erste Schritt? Mit den ersten zehn Zentimetern! Und womit beginnen die? Mit den ersten fünf Zentimetern" Und weil es endlos so weitergeht, kann man erst gar nicht anfangen, sich zu bewegen. Diogenes Antwort auf dieses "Paradox von Xenon" war schlicht: Er stand auf und ging einmal um seine Tonne herum.Unendlichkeit entzieht sich unserer alltäglichen Vorstellungskraft, trotzdem gehen wir wie selbstverständlich mit ihr um. Die auf sie hoffen, nennen sie "Himmel" oder "ewiges Leben", in der Mathematik geht schon mal gerne etwas "gegen Unendlich", Physiker sprechen von "Singularität" oder "schwarzen Löchern".

Das Risiko der Unendlichkeit ist aufkommende Langeweile, weil ja alles immer so weitergeht. Das wird Ihnen mit diesem Buch nicht passieren: es ist erstens endlich und zweitens lebendig. Wegdösen in den ewigen Schlaf unmöglich.


Kapitalismus - erfolgreich und umstritten!Vom internationalen Handelsabkommen bis zum Autokauf, von der staatlichen Diplomatie bis zum persönlichen Umgang unter Kollegen: Der Kapitalismus dominiert die Welt und wirkt in alle Bereiche staatlichen und individuellen Handelns hinein. "Infocomics: Kapitalismus" zeichnet seinen unaufhaltsamen Siegeszug nach und schildert seine innovative Kraft und den marktwirtschaftlichen Unternehmergeist ebenso wie die Gewalt und Gegengewalt, die er hervorgerufen hat.

Über diese Geschichte und die Zukunft des Kapitalismus streiten sich Theoretiker wie Kritiker des Systems. Behandelt werden zum Beispiel Ökonomen von Adam Smith und Karl Marx bis zu Theodor Adorno und Milton Friedman.


Wie funktioniert Literatur?

Wie redet und schreibt man über das, was geschrieben wurde? Wie nah muss man beim close reading an den Text ran? Wie wichtig ist der Autor und der Kontext, in dem ein Buch geschrieben (und gelesen) wird? Was macht der Text mit dem Leser oder umgekehrt, was macht der Leser mit dem Text?Dieser Band der Infocomic-Reihe ist eine Reise durch Philosophie, Linguistik und Sozialgeschichte, durch Moden und Methoden der Literaturtheorie und -kritik: Positivismus, Strukturalismus, Dekonstruktivismus, Diskursanalyse, Gender Studies ...

Mag die Lektüre dieses Comics das Lesen eines "guten Buches" fortan noch lebendiger und lohnender machen!


Lebt der Neandertaler noch in uns?

Das allmähliche Entstehen von Geist und Psyche: Wie hat sich unser Gehirn entwickelt? Wie unterscheidet es sich von dem unserer nächsten Verwandten, den Affen? Gibt es das Jäger-Gen bei den Männern, das Sammler-Gen bei den Frauen? Die räumliche Orientierung ist Männern angeboren, die Nestbauerorientierung den Frauen? Wieso gibt es überhaupt ein Sozialverhalten und nicht nur egoistische Gewalt? Wie also sind wir durch die vielen Jahrhunderttausende zum dem geworden, was wir heute sind? Anhand der Erkenntnisse aus Evolutionsbiologie, Soziobiologie und Kognitionspsychologie sowie den Informationen aus Anthropologie, Archäologie und Primatenforschung macht sich die Evolutionspsychologie an eine erste umfassende wissenschaftliche Beschreibung des Menschen.

Dieser Band aus der Reihe Infocomics ist eine perfekte Einführung in dieses spannende Forschungsgebiet.


Wer die Dummköpfe gegen sich hat verdient Vertrauen.(Jean-Paul Sartre)

"Kontinentale Philosophie" ist wie alle Beschimpfungen schnell dahergesagt, aber dann kaum zu präzisieren. Lebendig wird sie vor allem als Abgrenzungsversuch der empirischen und logisch-analytischen Schule im anglo-amerikanischen Sprachraum. Die konnte mit den unüberprüfbaren Theorien, den unplausiblen Spinnereien und den "blumigen" Metaphern der "Europäer" nichts anfangen. Man sieht, auch Philosophen sind nicht nur supertolerante Heilige, denn so unkonkret waren die "Kontinentalen" gar nicht. Sie haben beispielsweise immerhin den theoretischen Unterbau für so manche politische Veränderung und soziale Bewegung geliefert.

Die Rede ist unter anderem von Philosphen wie: Kant, Hegel, Schopenhauer, Nietzsche, Heidegger, Bataille, Sartre, Barthes, Lyotard, Foucault,Derrida, Deleuze, Ranciere, Badiou, Lacan, Kristeva, Marx, Horkheimer, Adorno, Marcuse, Benjamin und Habermas.Und last but not least Zizek, Agamben und Vattimo.


Ich, Es und Übermut?

Freud ist unbestritten eine der zentralen Figuren unserer modernen Kultur. Aber immer noch ist sein Werk Thema heftiger Kontroversen, wissenschaftlicher Debatten und Ziel vielerlei Verdächtigungen und Beschimpfungen. Lebte er heute, wäre schon mancher Shitstorm über ihn hinweggefegt: Freuds Theorie sei durch die lange Ausbildung eine Geheimwissenschaft, eine elitäre Verstehenskunst, die selbsterfüllende Prophezeiungen produziert und weit entfernt von naturwissenschaftlicher Methodik ist. Und Freud als Person sei ein sexbesessener Quacksalber, drogensüchtig, ein Schamane, der kollektive Wahnvorstellung losgetreten hat.

Dieser Infocomic untersucht alle diese Vorwürfe, denn darunter ist zwar viel Bösartiges aber sicher auch Bedenkenswertes.


Machiavelli hat über die Welt geschrieben, so wie sie wirklich ist, Alter, und zwar ohne das ganze Geschwafel drum herum. (Mike Tyson)

Die Renaissance, das war Machiavellis Zeit. Denn es war auch die Zeit von Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael, Dürer, Shakespeare, Dante Alighieri, Rabelais und von Luther, um nur einige zu nennen. Es war die Zeit der ersten großen Banken, wie die der Fugger und der Medici und die Zeit der Einführung der "Doppelten Buchführung". Kolumbus und Magellan machten sich auf den Weg. Es war Zeit für einen Neuaufbruch: Abschied von der Herrschaft überirdischer Mächte. Der schöpferische Mensch konnte sein Schicksal selbst in die Hand nehmen. Machiavelli geht es um erreichbare Ziele und nüchternes Einkalkulieren der realen Natur des Menschen. Ein stabiler Staat ist der beste Garant für ein gutes und tugendhaftes Leben der Menschen. Erst später verkürzt man Machiavellis Humanismus und seine Staatsphilosophie auf den "Machiavellismus": skrupellose Machtpolitik und rücksichtslose Durchsetzung der eigenen Interessen. Ein spannender Mensch in einer spannenden Zeit. Auch wenn es schon 600 Jahre her ist, es lohnt sich, genauer hinzuschauen: So viel hat sich gar nicht geändert!


Menschen müssen essen, brauchen ein Dach über dem Kopf, Kleidung, Transportmittel ...

All das muss organisiert, produziert und verteilt werden. Je mehr Menschen es gibt, desto komplizierter wird das. Wer braucht was wann wo und warum? Und weil sowohl Zahl als auch Ansprüche der Menschen steigen, dreht sich heute fast alles um die "Wirtschaft", das "Geld". Lässt man der Wirtschaft freien Lauf oder muss der Staat eingreifen? Wenn ja, wie? Zugunsten der Verbraucher oder der Produzenten? Hätte die Subprime-Finanzkrise verhindert werden können oder ist gegen Geldgier kein Kraut gewachsen? Soll man wirtschaftlichen Aufschwung mit hohen Zinsen abwürgen oder Inflation riskieren? Viel Stoff, der nach Wissenschaftlern ruft. Aber können derart komplexe Systeme überhaupt in eine konsistente Theorie gepackt werden? Wo sind die Möglichkeiten und Grenzen dieser wissenschaftlichen Bemühungen? Verhindert nicht die Gemengelage von Interessen und Macht jede seriöse wissenschaftliche Tätigkeit?

Ein hochaktueller Infocomic von David Orrell, dem Autor von "Economyths", illustriert vom legendären Borin van Loon.


Rassismus als Wissenschaft? Studium von "primitiven Kulturen"?

Unbestritten war die Anthropologie auch eine willige Dienstmagd bei der Rechtfertigung von Rassismus und Kolonialismus. Heute hat man zum Glück eine deutlich neutralere Zielsetzung: Gegenstand der Anthropologie sei die menschliche Existenz als empirisch beschreibbare Tatsache. Nun sind Individuen verschieden, Menschen leben in unterschiedlichen Kulturen, lebten zu unterschiedlichen Zeiten usw. So verzweigt sich auch die Anthropologie in viele unterschiedliche Teilgebiete: menschliche Evolution und biologische Variabilität; Menschenbilder, Kulte und Traditionen bis hin zu eher psychologisch-medizinischen Fragen zur Beziehung Mensch-Umwelt-Gesellschaft.

Dieser Infocomic gibt einen kurzen, prägnanten Überblick über die geschichtliche Entwicklung des Faches, die speziellen Interessen der einzelnen Teilgebiete und den Stand der Diskussion heute. Trotz aller historischer Fehlentwicklungen hätte Anthropologie als Übersichtswissenschaft heute wieder die Chance, versprengte Informationen über "den Menschen" zu einem einzigen Bild zusammenzutragen. Unser Bild vom Menschen ist entscheidend dafür, wohin sich unsere Gesellschaft entwickeln wird.


"Alles, was sich überhaupt sagen lässt, kann klar gesagt werden."

Als Sprössling einer steinreichen österreichischen Industriellenfamilie hätte sich Wittgenstein ein bequemes Leben machen können. Aber das war sein Ding nicht. Wittgenstein lebte radikal bis zur Selbstzerstörung: So entstand etwa der "Tractatus", eines seiner Hauptwerke, in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges. Sein Vermögen verschenkte er an seine Familie und notleidende Künstler, um das Leben eines armen Dorfschullehrers auf dem Lande führen zu können. Erst als er dabei scheiterte, besann er sich auf die lang angebotene Professorenstelle in Cambridge. Unerbittlich gegen andere und sich selbst machte er sich dort daran, seine Theorie der "idealen, formalisierten Sprache" zu revidieren hin zu einer Theorie der natürlichen Sprache, weg von "wahren oder falschen" Sätzen hin zu den "Sprachspielen".

Dieses Infocomic zeichnet ein spannendes, intellektuell wie emotional zerrissenes Leben nach: Wittgenstein ein strenger Logiker gleichzeitig ein selbstquälerischer Moralist. Ein Mensch, der die Philosophie der Neuzeit nachhaltig beeinflusst hat.

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