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Jahrgang 1969, ist in Essen unweit der A 40 aufgewachsen. Nach dem Abitur und einer Buchhandelslehre war sie in Essen-Steele von 1996 bis 2019 mit ihrer eigenen Buchhandlung ein Ort und Hort der Literatur, immer mit dem Schwerpunkt Ruhrgebiet. Während dieser Zeit war sie im internationalen Buchhändlerverband aktiv, hat in Steele über vier Jahre das Weinfest organisiert und war in der IHK für die Prüfungen der Buchhändler zuständig. 2016 hat sie den Deutschen Buchhandlungspreis erhalten und wurde als "hervorragender Ort der Kultur" ausgezeichnet. Heute ist sie auf dem Welterbe Zollverein im Besuchermanagement tätig. Dort sind ihr auch die beiden von ihr porträtierten Rührtüppen begegnet und ans Herz gewachsen. Menschen, Orte und ihre Geschichten haben sie schon immer fasziniert und neugierig gemacht, und so lag es nahe, etwas zu diesem Buch beizutragen.
Geschäftsführender Gesellschafter der Raumausstattung Vennhoff GmbH (Familienbetrieb in 3. Generation), Schermbeck.
1969 im Ruhrgebiet geboren, hat in Köln und Argentinien studiert und lebt heute mit seiner Familie in Berlin. Er arbeitet seit vielen Jahren in der Logistikbranche und beschäftigt sich dort vor allem mit internationalen Transporten und Digitalisierung. Er glaubt an gute Geschichten, pünktliche Züge und daran, dass ein genauer Blick oft spannender ist als jede Pointe.
Germanist, lebt und arbeitet im Ruhrgebiet.
Ich kann mich noch gut an meine erste Fahrt durchs Ruhrgebiet erinnern: Ich war sieben Jahre alt, saß in einem der damals üblichen roten Triebwagen, die zwischen Dortmund und Oberhausen auf der Südstrecke zum Einsatz kamen. Meine Alleinfahrt: Ich war unterwegs in Richtung Osterfeld-Süd, wo Omma und Oppa inne Kolonie wohnten, um dort meine Ferien zu verbringen. Die Fahrt ging vorbei an Zechen, Hafenanlagen, Hütten und kleinen und großen Siedlungen. Diese imposante Kulisse hat mich damals wohl sehr beeindruckt, so dass ich auch heute noch gerne im Herzen des Reviers lebe. Nach verschiedenen Berufen, die mich auch in den Bauch der Erde, aber auch in die Höhe - es war ein Hochofen in Duisburg - führte, kam ich zu einer Tageszeitung, berichtete über 30 Jahre lang von kleinen und großen Ereignissen im Revier. Ab 2007 veröffentliche ich Bücher mit dem Schwerpunkt Ruhrgebiet. Vor drei Jahren entdeckte ich aber eine alte Liebe neu: Die Filmerei. Inzwischen bereite ich mit einem gewissen Stolz meinen 100. Film "Oppa, erzähl mal was vom Bergbau" für den Sender NRWision vor. Das Ruhrgebiet gibt mir, der 1944 in Ostwestfalen geboren wurde, immer noch sehr viel.
Rechtsanwalt in Frankfurt am Main, aufgewachsen in Gelsenkirchen-Altstadt.
1966 im Schatten der Essener Gruga "auf Kohle" geboren. 1969 Verlegung des Lebensmittelpunktes nach Bottrop, wo er nach dem Abitur auch eine Kaufmannsgehilfenprüfung abschloss. Seit 2000 wieder in Essen zu Hause und begeistert von den Menschen an Ruhr und Emscher. Sein Wohnzimmer befindet sich in Essen an der Hafenstraße 97a.
Auch: Amanda Fuchs, tremonius, maulwurf, U. S., -ust. Geboren im Jahr 1941, aufgewachsen in der Kriegs- und Nachkriegszeit mit Mangelernährung und Mangel an Spielzeug. Verließ die Stadt Dortmund, um in der ähnlichen Stadt Essen zu landen. Hatte beruflich mit Geld und Finanzen zu tun, entschied sich aber eines Tages, statt Steuerbescheide lieber Geschichten zu schreiben, siehe z. B. in "Dem Mensch sein bester Kumpel: Hundegeschichten aus dem Ruhrgebiet" (2012). Verbrachte als Kind zwei Mal die großen Ferien auf einem Bauernhof, mit Pferden, Kühen, Schweinen und Hühnern. www.straeter-kunst.de.
Bekennende Ruhrgebietler. Haben sich nicht gesucht, sondern sind sich vor vielen Jahren begegnet und leben zufrieden in Oberhausen mit ihrer Hündin Mia.
Geboren 1967 in Essen. Lebt dort im Südviertel und in Frankfurt/M. als Radioredakteur und Autor. 1999 als Nachwuchs-Journalist ausgezeichnet mit dem "Kurt-Magnus-Preis" der ARD. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. 2007: "helden: tot", Hörspiel mit Andreas Fröhlich, 2008 nominiert für den "Deutschen Hörbuchpreis". Mit "Fred Kemper und die Magie des Jazz" erschien 2011 sein Roman-Debüt bei Henselowsky Boschmann. 2019 der Roman "Ein Lied in allen Dingen. Joseph Schmidt". 2021 der Heimatoman "Henry Becker und der Sommer der Erinnerungen". 2022 "Engel". Hörstück, GehörGäng, Berlin. Dazu Texte in den Henselowsky-Boschmann-Anthologien: "Kohlenkönige und Emscherkinder. Das große Buch der Ruhrgebietsballaden" (2015) und "Ruhrgebietchen. Was deine Kinder an dir lieben und was nicht" (2018).
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